Kategorie: Allgemein, Pressemitteilungen, IMD
Author: esb/pr-krk, Melanie Grell (e-fellows.net) interviewt Constantin Huesker
Nicht nur für Überflieger
Die Double Degrees an der ESB
Melanie Grell von e-fellows.net führte mit unserem ESB-Studenten Constantin Huesker ein Interview:
e-fellows.net-Stipendiat Constantin (24) wollte gerne im englischsprachigen Ausland studieren. Er entschied sich für Dublin - und für die ESB Business School der Hochschule Reutlingen. Die BWL-Fakultät bietet verschiedene Doppelabschluss-Programme an - und das schon ab dem Bachelor-Studium.
Constantin, was machst du in Dublin?
Seit September 2010 studiere ich hier "European Business" im Bachelor. Im Sommer 2012 werde ich damit fertig sein und dann nach Reutlingen an die ESB Business School gehen. Vor dem Studium habe ich eine Bank-Ausbildung gemacht und meinen Zivildienst geleistet.
Wie geht es in Reutlingen weiter?
Ich bin in einem Doppelabschluss-Programm an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen eingeschrieben. Das heißt, ich studiere erst zwei Jahre im Ausland und wechsle dann für zwei weitere Jahre an die ESB. Von beiden Hochschulen erhalte ich einen separaten Bachelor-Abschluss. In Dublin auf "European Business", in Reutlingen studiere ich dann "International Management". Nach vier Jahren habe ich zwei Abschlüsse.
Lernst du dann nicht doppelt?
Nein, die beiden Hochschulen haben ihre Programme genau aufeinander abgestimmt, so dass wir Inhalte nicht doppelt durchnehmen. Das ist einer der Vorteile dieses Studiums. Man ist im Ausland, hat aber keine Reibungsverluste.
Das klingt so, als würden nur Überflieger in das Programm aufgenommen.
Das kann ich so nicht bestätigen. Mein Abi war zwar gut, aber jetzt auch keine Spitzenleistung. Wenn man sich wirklich für das Studium interessiert, sollte man sich auf jeden Fall bewerben. Neben den Noten zählen vor allem außerschulisches Engagement und interessante Hobbys.
War es schwer, in Dublin Fuß zu fassen?
Nein, wirklich schwer war es nicht. Als feststand, welche Bewerber für das ESB-Dublin-Programm genommen wurden, haben wir alle eine E-Mail von den damaligen Studenten bekommen. Darin haben sie alle wichtigen Informationen zum Studium und Leben in Dublin aufgezählt. Über diesen Verteiler habe ich dann auch die Wohnungssuche organisiert. Mit acht Kommilitonen aus Deutschland wohnen wir jetzt in einem Wohnheim.
Wie finanziert man so ein Auslandsstudium?
Die Lebenshaltungskosten sind hier ein wenig höher als in Deutschland, daher braucht man schon ein bisschen Geld. Ich bekomme etwas von meinen Eltern, arbeite in den Ferien und habe das Mobilitätsstipendium vom DAAD bekommen. Im ersten Jahr waren das 250 Euro im Monat. Jetzt im zweiten Jahr bekomme ich Geld über das Erasmus-Programm. Studiengebühren muss ich in Irland nicht zahlen und auch in Baden-Württemberg fallen die Studiengebühren ab dem Sommersemester 2012 ganz weg.
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