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< Reutlinger Mobilitätsstipendium für Felix Renz
22.04.10 16:58 Alter: 5 Jahr(e)
Kategorie: Allgemein, Pressemitteilungen, Career, Alumni
Autor: esb/pr;sg, Beate Bayer, Patrick Chardon, Nico Friederich

Verzahnung von Theorie und Praxis

Workshopwoche der ESB-Masterstudenten IBD / IAT


Bereits zum fünften Mal fand für die Masterstudenten der Studiengänge International Business Development (IBD) und International Accounting and Taxation (IAT) die Firmen-Workshop-Woche statt. Im Rahmen dieser fest in den Studienplan integrierten Veranstaltung haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre an der Hochschule erlernten Kenntnisse in die betriebliche Praxis umzusetzen und vielfältige Eindrücke über das „tägliche Doing“ im Unternehmen zu gewinnen. Während zwei der vier Workshoptage kommen Unternehmen an die ESB Business School, an den anderen Tagen besuchen die ESB-Studenten die Firmen an deren Stammsitz vor Ort.

 

Zu Beginn der Woche stellte das Karlsruher IT-Unternehmen Netviewer AG, der Europäische Marktführer im Bereich internetbasierter Meetings, sein neues Produkt vor. Hierfür erarbeiteten die Masterstudenten innovative Markteinführungskonzepte und präsentierten konkrete Umsetzungsvorschläge. Die Unternehmensvertreter um die ESB-Alumni Marcus Widmann, Senior Product Marketing Manager und Katrin Möschle  zeigten sich von den Resultaten begeistert und nahmen eine Vielzahl an hilfreichen Ideen für die Markteinführung mit in die Baden-Metropole.

Am folgenden Tag referierten Experten der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner, Stolz, Mönning & Bachem zu aktuellen Themen des Prüfungs- und Beratungswesens. Dabei standen Sanierungskonzepte genauso auf der Tagesordnung wie die Beratungsleistungen im Bereich der Mergers und Acquisitions.

Der dritte Workshoptag führte die Studierenden in die Tiefen des Schwarzwaldes nach Schiltach zum weltweit führenden Armaturen- und Brausenhersteller hansgrohe AG. Das sich im Spannungsbogen zwischen Tradition und Innovation befindliche Unternehmen konnte sich trotz des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Abschwungs erfolgreich am Markt behaupten und stellt deshalb ein ideales Anschauungsobjekt hinsichtlich erfolgreichen Managements für die Studierenden dar. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens erhielten die Studierenden Einblicke in Berufseinstiegsmöglichkeiten im Rahmen eines individuell gestalteten Traineeprogramms, das besonders für die international orientierten Masterstudiengänge von Interesse ist. Anschließend folgten Vorträge zu den Themen Expansionsstrategien („Sales up!“- Programm), und Cross-Cultural-Management. Nach dem Mittagessen standen noch eine Museumsführung zur Geschichte des Bades, die Besichtigung der Expo in der firmeneigenen „Aquademie“, in der die verschiedenen Marken der hansgrohe AG präsentiert werden sowie eine Werksführung auf dem Programm.

Am vierten Tag besuchten die Reutlinger Studenten die Firma Tubex GmbH in Rangendingen. Das schwäbische Traditionsunternehmen befindet sich in Privatbesitz und ist einer der weltweit führenden Hersteller von Aerosoldosen, Aluminiumdosen und Kunststofftuben. Anhand von Präsentationen zu Innovationen und rechtlichen Aspekten von Verträgen wurde den Studierenden erneut anhand anschaulicher Beispiele verdeutlicht, wie das theoretisch Erlernte tatsächlich in den Unternehmensalltag einfließt. In einer Werksführung konnten sie anschließend live miterleben, wie aus den Rohmaterialien Kunststoff oder Aluminium später eine fertige Verpackung entsteht. Besonders bemerkenswert war das tatkräftige Engagement des Geschäftsführers Leopold Werdich  und des Vertriebsleiters Walter Kreidler, welche sich den gesamten Vormittag für die Studierenden und deren Fragen Zeit nahmen.

Fazit einer abwechslungsreichen Woche: Ganz im Sinne eines praxisnahen Studiums in den ESB-Masterstudiengängen wurde den Studierenden das Zusammenspiel von theoretischen Konzepten und praktischer Anwendung im Alltag der Unternehmen aufgezeigt.

Ohne die Unterstützung und die zur Verfügung gestellten Ressourcen der Unternehmen wären solche Exkursionswochen jedoch nicht möglich. Daher gilt von Seiten der Studierenden insbesondere den Firmen sowie der Organisatorin Frau Traub-Kaiser ein herzliches Dankeschön.