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28.03.12 11:19 Alter: 2 Jahr(e)
Kategorie: Allgemein, IB, Pressemitteilungen
Autor: esb/pr-krk, Tiffany Wendler

Wiedersehen nach 7 Jahren

IB-Studierende treffen Gründer ihres Studiengangs


Erlebten eine hochinteressante Blockseminarwoche mit dem Gründervater des IB Studiegangs Prof. Dr. Ashok Ullal (ganz rechts), die IB-Studierenden des 4. Semesters.

1996: Kurz nach seiner Wahl zum Dekan des damaligen Fachbereichs Außenwirtschaft beantragt Prof. Dr. Ashok Ullal beim DAAD Mittel für die Einrichtung eines neuen Studiengangs: International Business. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein gewöhnliches Studienprogramm. Professor Dr. Ullal, der selbst aus Indien stammt und in den USA und in Deutschland studiert und gelebt hat, will internationale Studierende nach Reutlingen holen. In den 90er Jahren sind internationale Studiengänge selten. Auslandsaufenthalte sind die Ausnahme und von Auszeichnungen wie „Internationalste Hochschule Deutschlands“ ist man noch weit entfernt. Umso spannender ist das Konzept von Prof. Dr. Ullal. Hierbei handelt es sich um ein Studienprogramm, das die Lehrveranstaltungen in den ersten zwei Semestern  auf Englisch und anschließend in Deutsch und Englisch anbietet und in nur vier Jahren zu einem Diplom der damaligen Fachhochschule Reutlingen und einem akkreditierten MBA einer Partnerhochschule führt. Die Studierenden kommen zur Hälfte aus dem Ausland. Die Idee war revolutionär, erforderte aber auch einen großen Arbeitsaufwand. So reiste Ullal persönlich in die Vereinigten Staaten, um Partnerhochschulen zu werben. Mit Erfolg. Bereits 1997 wird der Studiengang International Business in Reutlingen etabliert.

2012: Beginn des Sommersemesters. Blockseminar-Woche. Die Studierenden des Studiengangs International Business verdrehen die Augen: „Schon wieder eine Woche ohne Unterbrechung Lehrveranstaltungen von 09.00– 20.00Uhr. Das wird anstrengend! Und wer ist eigentlich Professor Dr. Ashok Ullal?!“ Doch die IB-Studierenden sollten eine freudige Überraschung erleben. In der Woche vom 20.02.2012 – 25.02.2012 bekamen sie die Chance den Gründer ihres Studienganges, Prof. Dr. Ullal persönlich kennenzulernen und seine Vorlesungen zu besuchen. In einer Business Simulation mit dem „IB-Vater“ konnten die Studenten die Theorie aus den besuchten Vorlesungen anwenden und endlich ihr Verständnis in Finanz, Marketing, Beschaffung und Fertigung erproben. Während der Simulation wurden die Studenten zu fiktiven Geschäftsleitern und trugen die Verantwortung für den Erfolg ihrer Unternehmen. Es galt Marktanteile zu gewinnen, Gewinn zu erwirtschaften und strategische Entscheidungen zu treffen. Die Blockseminar-Woche war anstrengend, aber auch eine der wichtigsten Erfahrungen der IB-Studierenden, nicht zuletzt durch den persönlichen Kontakt zu Prof. Dr. Ullal.

Auch heute noch ist der Studiengang International Business der ESB Business School in Reutlingen einzigartig. Ganz getreu der Intention des Gründers wird Internationalität hier gelebt. Die Studierenden stammen  unter anderem aus den USA, China, Peru, Moldawien, Südkorea und Deutschland. Interkulturelle Kompetenz erlernen die Studenten somit nebenher, in Gruppenarbeit, bei Präsentationen, aber vor allem im Privatleben, denn der IB-Spirit geht weit über den Universitäts-Alltag hinaus. Gemeinsam engagiert man sich in Ressorts, organisiert Firmenmessen oder Charity-Events. Besonders ist der Studiengang auch aufgrund der Kombination aus Theorie und Praxis. So sind zwei Auslandspraktika integriert, in denen die Studierenden ihr Wissen aus der Lehre anwenden können.

Und so unterschiedlich die IB-Studenten auch sind, eines haben sie gemeinsam: Ihre Weltoffenheit.