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< „Vielfältige Exzellenz 2011“
29.11.11 09:18 Alter: 171 Tag(e)
Kategorie: Allgemein, Pressemitteilungen, WIng
Author: esb/pr-sg; Oliver Trefzer

Gastprofessur für die Wirtschaftsingenieure


Die Wirtschaftsingenieurstudiengänge International Logistics Management und Produktionsmanagement haben erfolgreich eine vom DAAD zu 80% mitfinanzierte Gastprofessur eingeworben. Damit ist den Wirtschaftsingenieurstudiengängen gelungen, die neu geschlossene Partnerschaft mit der Western Kentucky University (WKU) auch auf der Ebene der Forschung und Lehre zu vertiefen. Die Internationalisierung von angewandter Forschung und die Ausrichtung der Lehre an internationalen Themen ist schon seit langem ein erfolgreich an der ESB verfolgtes Konzept.

Prof. Dr. Arbuckle, welcher die Gastprofessur wahrnimmt, ist mit seiner ausgewiesenen Qualifikation in den Schwerpunktbereichen Operations Management, Business Process Reengineering und Automation eine optimale Besetzung, um die inhaltliche Integration der beiden Studienprogramme Industrial Distribution (WKU) und der Wirtschaftsingenieurstudiengänge (ESB Business School) weiter voranzutreiben. Die bereits jetzt sehr hohe Kompatibilität und Schnittmenge zwischen diesen Studienprogrammen ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil die mitteleuropäische Konzeption von Wirtschaftsingenieurstudiengängen selten ein entsprechendes Pendant im anglo-amerikanischen Raum aufweist. Zudem ist Prof. Arbuckle mit seinen Schlüsselkompetenzen in der Lage, im Querschnittsstudiengang Wirtschaftsingenieurswesen genau jene Fächer mit Inhalten auszufüllen, welche von zentraler Bedeutung für die Verbindung zwischen Technik und Wirtschaft sind.

Als Vorbereitung auf die Gastdozentur und Bestandteil der engen Kooperation ist von Ende November bis Anfang Dezember für zwei Wochen eine 9-köpfige Delegation der WKU bestehend aus 2 Professoren und 7 Studierenden in Reutlingen, um am Simulation Game Planung von Produktionssystemen/Logistiknetzwerken und Lagerplanung teilzunehmen. Dadurch wird eine curriculare Integration in Form von standortübergreifenden E-learning-Konzepten für dauerhafte fachliche Querverbindungen zwischen WKU und ESB erleichtert und vorangetrieben. Eine entsprechende Fortführung dieses Projektes ist mithilfe des Virtual Engineering Training Centers (VETC) durch standortübergreifende Projektarbeiten, 3D-Simulationen und Modellierungen mit der WKU denkbar und wird auch angestrebt. Die Gastdozentur kann hier unterstützend wirken, indem sie die entsprechenden Entwicklungen in Zusammenarbeit mit der WKU vorantreibt und die Technologien beider Hochschulen verbindet. Das VETC kann dadurch sein Ziel, das Virtual Collaborative Engineering mittels modernster Kommunikations- und Planungssoftware weiter zu entwickeln, weiter verfolgen und in konkreten Beispielen mit der WKU ausbauen. Dazu werden insbesondere modernste Labore, die ortsunabhängige Kommunikation und das gemeinsame Planen, Konstruieren, Designen, Modellieren und Organisieren über Standorte hinweg ermöglichen, an der ESB genutzt und für weitere Projekte auf die Technologien der WKU adaptiert.