Kategorie: Allgemein, IMD, Pressemitteilungen
Author: esb/pr-sg
War of Talents 2011: Sieg für Reutlingen/Mannheim
Im Herbst 2011 öffnete der „War of Talents“ des Mannheim Finance und Controlling Club e. V. (MFCC e. V.) wieder seine Wettkampfarena, dieses Jahr nun schon zum dritten Mal. Im Frankfurter Messeturm präsentierten Teams von sieben Hochschulen ihre Ergebnisse zu einer Fallstudie rund um die Themen Finance und Controlling. Ebenfalls zum dritten Mal stand am Ende ein Team von der ESB Business School der Hochschule Reutlingen ganz oben auf dem Siegertreppchen: Ramona Kammerer, Simone Schöndorfer (beide ESB Business School, BSc International Management, deutsch-spanischer Studiengang) und Felix Alexander Schell (Uni Mannheim) freuten sich über den Siegerpokal – und natürlich den Scheck über 1500 Euro.
Am diesjährigen Wettbewerb nahmen Studierende der ESB Business School, der Universität Mannheim, der Universität zu Köln, der EBS Business School, der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Universität Zürich teil. Neu war, dass sich das Sieger-Team dieses Mal aus Studierenden von zwei Hochschulen rekrutierte: Reutlingen und Mannheim. „Unserer Meinung nach war vor allem die gute Zusammenarbeit innerhalb unseres Teams ausschlaggebend für den Erfolg. Gemeinsam mit Felix Schell von der Uni Mannheim haben wir eines der beiden gemischten Teams gebildet. Dabei profitierten wir sehr stark von den jeweiligen Kompetenzen des anderen, die sich in diesem Fall sehr gut ergänzt haben, “ so Ramona Kammerer. Und dies trotz erschwerter Bedingungen – aufgrund der Distanz Mannheim/Madrid (Simone Schöndorfer und Ramona Kammerer befinden sich gerade im 2. Studienabschnitt an einer spanischen Partnerhochschule) gab es vor dem 4. November keinen persönlichen Kontakt der Teammitglieder. „Natürlich gab es bei der Vorbereitung auch die eine oder andere längere Diskussion, wobei uns gerade das in der Fragerunde nach der Präsentation geholfen hat, unseren Standpunkt argumentativ überzeugend vertreten zu können."
Im Mittelpunkt der Fallstudie stand die DUFF Corporation, ein fiktives Brauereiunternehmen. Die Studierenden bestimmten die Kapitalkosten, bewerteten die Finanzstrategie der Duff Corporation, einschließlich der Bewertung des Verwendens von Hurdle Rates – und erarbeiteten Vorschläge zu einem neuen, nachhaltigen Vergütungssystem. "Besonders gelungen war in unseren Augen die Aufgabenstellung: Der Case umfasste nicht nur die Berechnung verschiedener Kenngrößen wie Kapitalkosten, sondern auch die Anwendung und Interpretation dieser Kenngrößen. Dazu entstand durch die Erarbeitung eines nachhaltigen Vergütungssystems ein Bezug zur aktuellen Diskussion über die Angemessenheit von hohen Bonuszahlungen an Manager," so das Resümee des Teams.
Die im Team erarbeiteten Ergebnisse der Fallstudie wurden vor einer namhaften Jury, zusammengesetzt aus Experten der teilnehmenden Unternehmen Beiersdorf, Bilfinger Berger, Celesio, Deutsche Bank, KPMG und SAP, präsentiert. Dabei ging es weniger darum, die „richtigen“ Zahlen zu präsentieren, sondern mehr um ein überzeugendes Vertreten der eigenen Position, auch gegenüber kritischen Rückfragen. Ausschlaggebend für den Sieg war der „innovative“ Ansatz zur Fremdkapital-Kostenbestimmung, zusammen mit einer gelungenen und gut strukturierten, zeitlich perfekt getimten Präsentation. „Natürlich war es ein tolles Gefühl nach diesem spannenden Wettbewerb und den sehr guten Präsentationen der anderen Teams als Gewinner genannt zu werden,“ erzählt Simone Schöndorfer.
Wie auch schon in den vorhergehenden Jahren waren die Teilnehmer von der Atmosphäre des Wettbewerbs begeistert, dem sehr guten Kontakt zu den Unternehmensvertretern, aber auch zu den Studenten der anderen Universitäten. Dazu trug nicht zuletzt das „Speed Rotating Dinner“ bei – die Teams wechselten für jeden Gang des Menüs zum Tisch eines anderen Unternehmens – währenddessen sehr persönliche Kontakte zu den Vertretern der verschiedenen Unternehmen geknüpft und offen gebliebene Fragen gestellt werden konnten.



