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Historie der ESB Business School

Eines der ersten Gebäude für die betriebswirtschaftliche Lehre an der Hochschule Reutlingen
Vertreter der betriebswirtschaftlichen Studiengänge bei gemeinsamen Feierlichkeiten in den 70er Jahren
Betriebswirtschaftliches Labor: Leitstand zur Auftrags- und Termindisposition
Die Initiatoren des neuen internationalen Studienangebots im Jahr 1979
Der Hochschulcampus aus der Vogelperspektive
Eins von der ESB Business School für die internationale Managementausbildung genutzten Gebäude
Absolventen der ESB Business School

1970

Der Fachbereich Betriebswirtschaft nimmt im Wintersemester 1970/71 mit dem Studiengang Außenwirtschaft (AW) seinen Betrieb auf.

1972

Der nach außen orientierte Studiengang Außenwirtschaft wird im WS 1972/73 durch das stärker innerbetrieblich ausgerichtete  Studienprogramm Fertigungswirtschaft ergänzt.

1975

Bis 1975 gibt es nur den Fachbereich „Betriebswirtschaft“. Am 18. Juni 1975 teilen sich dann die Wege in die Fachbereiche „Außenwirtschaft“ und „Fertigungswirtschaft.“

1976

Gründung einer Alumnivereinigung für Außenwirtschaft, die am 4.10.1976 als „Verband Reutlinger Betriebswirte“ ins Leben gerufen wird.

1979

In Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule in Reims , Frankreich, und der englischen Partnerhochschule in Middlesex in London (ab 1998 mit der Universität Lancaster) ensteht an der Hochschule Reutlingen in Studienangebot, welches seinerzeit in Deutschland revolutionär war. Es beinhaltet: Ein gemeinsames, voll integriertes Studienprogramm mit ausländischen Partneruniversitäten mit einem Doppelabschluss am Ende  sowie ein eigenes Auswahlverfahren für die Studierenden: das „Europäische Studienprogramm für Betriebswirtschaft“.

Weitere Hochschule kamen im Verlauf der Jahre dazu: Madrid (Spanien, 1986), Dublin (Irland, 1996), Boston (USA, 1996), Bloomington (USA, 1998), Piacenza (Italien, 2002) als Partner hinzu. Die Universität Puebla (Mexiko) schloss sich im Jahr 2004 dem International Partnership of Business Schools (IPBS) an.

1983

1983 entsteht mit Euro Alumni e.V. eine Plattform für Studierende und Absolventinnen und Absolventen, um Kontakt zu Kommilitonen und der Alma Mater aufrecht zu erhalten. Diese Einrichtung hat sich mittlerweile zu einer der stärksten Alumni-Netzwerke an einer deutschen Business School entwickelt.

 

1984/85

Gründung der Export-Akademie

Im Bereich „Internationales Marketing“ beginnt der Aufbau eines Graduate-Programms mit einer konsequent internationalen Ausrichtung mit Partnern in Europa, USA, Japan und China. Mit seiner professionellen Fernstudienstruktur, die auch ein flexibles Part-Time-Studium ermöglichen, gehört  es zu den ersten Programmen dieser Art in Deutschland.

1992

Der Studiengang "Außenwirtschaft" wird in "School of International Business-SIB" und "Fertigungswirtschaft" in "Produktionsmanagement" umbenannt.

1997

Zu Beginn des Wintersemesters 1997/98 wird der Modellstudiengang International Business als weiterer betriebswirtschaftlicher Studiengang im Fachbereich Außenwirtschaft eingeführt. Der Studiengang wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Sonderprogramms „Auslandsorientierte Studiengänge“ als innovativer Studiengang mit besonderem Fokus auf Teilnehmer aus dem Ausland entwickelt.

1999

Eine Initiative der Professorinnen und Professoren zur nachhaltigen Betreuung von Unternehmen führte 1999 zur Gründung des Vereins zur Förderung der internationalen Managementausbildung (VI.M.A.). Ihn gehören mehr als 30 Unternehmen an, die Business School dabei unterstützen, Aspekte aus Praxis, Theorie und Wissenschaft innerhalb der Lehre optimal zu vermitteln sowie Absolventen beruflich zu fördern.

2000

Die Ausweitung der Internationalität veranlasst den Fachbereich Außenwirtschaft im Sommersemester 2000 seinen Namen in „School of International Business“ – kurz „SIB“ – umzuwandeln.

2001

Integration des FIM mit den Professoren in den Fachbereich ESB und dessen Umgebung in "European School of Business - ESB"

2003

Einführung des Bachelor-/Mastersystems für Außenwirtschaft und Produktionsmanagement

2004

Beginn der Studienprogramme Master of Production Management, Master of Logistics Management sowie für den Doppelabschluss mit ESC Lille, Frankreich im Fachbereich PM. Um eine noch engere Verzahnung mit der Industrie zu fördern, wurde im selben Jahr für diese Studiengänge ein Beirat mit Vertretern  namhafter Unternehmen ins Leben gerufen.  Zugleich initiierten Studierende mit dem Schwerpunkt Produktionsmanagement den Aufbau eines Alumni-Netzwerkes für gemeinsame Aktivitäten mit Ehemaligen und Absolventen dieser Studiengänge.

Beginn der Masterstudiengänge International Business Development (IBD) und International Accounting and Taxation (IAT) im Fachbereich SIB.

2007

Die drei an der Hochschule Reutlingen in der BWL- und Wirtschaftsingenieurausbildung aktiven Fakultäten European School of Business, School of International Business und Produktionsmanagement  fusionierten 2008. Als  führende staatliche Business School bieten sie nun gemeinsam unter der Marke ESB Business School mehr als 19 Studienprogramme mit Bachelor- oder Masterabschluss an, die mit internationalem Anspruch und gemäß dem Bologna-Prozess akkreditiert sind.

2012

Seit 2008 entstanden zahlreiche neue Studiengänge, wie z.B. International Logistics Management, International Business, International Operations Management und wurden die drei Säulen einer generalistischen internationalen BWL, einer spezialisierten internationalen BWL und einer wirtschaftsingenieursäule gestärkt und ausgebaut. Mit 60 Professorinnen und Professoren und rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die ESB Business School der Hochschule Reutlingen zu einer der größten BWL-Fakultäten Deutschlands. Die Internationalität, professionalisierte Services wie z.B. Career Center, Marketing, Alumni- oder Firmenbetreuung sind Markenzeichen der ESB. Ab 2012 stehen internationale Akkreditierungsprozesse an und die ESB ist bestrebt ihre Internationalität und Attraktivität weiter zu steigern.