Studenten forschen Logistik-Lernfabrik der ESB Business School

NIL Netzwerk Innovativer Lernfabriken

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Das Netzwerk Innovativer Lernfabriken NIL ist ein vom DAAD und Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt mit nationalen und internationalen Partnern.

Das Projekt wird innerhalb des Programms Strategische Partnerschaften und thematische Netzwerke durchgeführt.

Über NIL

Initiative on European Learning Factories
In der Forschung und Lehre führende Universitäten haben seit langem erkannt, dass das "System Lernfabrik" in der akademischen Ausbildung Vorteile bietet. Zum einen für die Lehrenden und Studierenden eine innovative Lernumgebung zur Vermittlung erforderlicher Handlungs- und Transferkompetenzen. Zum anderen für Entwickler und Forscher eine Infrastruktur zur Entstehung und Validierung innovativer Ansätze und Technologien darstellt. Die ersten Lehr- und Lernfabriken wurden bereits 2005 entwickelt und haben sich bis heute im Bereich der technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Ingenieursausbildungen erfolgreich etabliert [CAC 2012, EIM 2012, ABE 2011, REI 2010, HUM 2007]. Sie werden eingesetzt, um den Studierenden umfassendes Wissen in den einzelnen Engineering-, Arbeits- und Fertigungsprozessen sowie deren Zusammenwirken in der gesamten Prozesskette der industriellen Produktion bereitzustellen sowie die erforderlichen Kompetenzen zur Bewältigung künftiger Herausforderungen aufzubauen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Einrichtungen in der realen Anwendung von energieeffizienten Fertigungstechnologien und -prozessen, innovativer Steuerungskonzepte, Methoden und Instrumenten des advanced Industrial Engineerings, Methoden und Instrumenten des Operational Excellence, Planungswerkzeugen des digitalen und virtuellen Engineerings sowie die Anwendung von Lean Methoden in der Produktion, Administration, Logistik und der gesamten Supply Chain sowie der damit verbundenen intensiven Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Mit der Gründung der "Initiative on European Learning Factories" anlässlich der "1st Conference on Learning Factories" am 12. Mai 2011 an der Technischen Universität in Darmstadt durch den Präsident Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele und seinen Gründungsmitgliedern fand für das "Themenfeld Lernfabrik" ein richtungsweisender Schritt statt.

Gründungsmitglieder NIL
v.l.n.r: Professor Laszlo Monostori, Professor Wilfried Sihn, Professor Friedrich Bleicher, Professorin Vera Hummel, Professor Kurt Matyas, Professor Eberhard Abele, Dr. Thomas Lundholm, Dr. Dimitris Mavrikios, Christian Morawetz, Professor Ivica Veza, Professor Toma Udiljak, Jan Cachay, Professor Bengt Lindberg.

NIL Netzwerk Innovativer Lernfabriken
Das Beantragen und nun auch Durchführen dieses Vorhabens ist ein konsequentes Weiterverfolgen der ambitionierten Zielen der Europäischen Initiative.
Die Partner des thematischen Netzwerkes NIL mit ihren international renommierten Wissenschaftlern haben sich zum strategischen Ziel gesetzt, mit den Arbeiten "Standardisierung System Lernfabrik" das Netzwerk thematisch aufzustellen, einen international anerkannten Standard zu setzen, internationale Mobilität zu unterstützen, innovative Ausbildungsprogramme zu etablieren sowie einen wesentlichen Beitrag zur weltweiten Qualitätssicherung von Lernfabriken zu liefern.