Geschichte der ESB Business School

Mit rund 2.700 Studierenden, mehr als 60 Professorinnen und Professoren und über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die ESB Business School der Hochschule Reutlingen zu einer der größten BWL-Fakultäten Deutschlands. Internationalität, professionalisierte Services wie z.B. Career Center, Marketing, Alumni- und Firmenbetreuung sind Markenzeichen der ESB Business School. Die ESB setzt internationale Qualitätsstandards um und ist bestrebt, internationale Akkreditierungen zu erreichen und ihre Internationalität und Attraktivität weiter zu steigern.

2014
Zum Wintersemester 2014/2015 startet der deutsch-chinesische Studiengang des Programms International Management Double Degree.
Der Studiengang International Logistics Management (ILM) wird umstrukturiert und ändert zum Wintersemester 2014/2015 seinen Namen in International Operations and Logistics Management (IOLM). Die Studiendauer steigt auf 8 Semester, ein Auslandsstudiensemester und Auslandspraktikum sind nun Pflicht. Außerdem gibt es mehr englischsprachige Vorlesungen sowie die Option auf einen internationalen Doppelabschluss mit einer malaysischen Partnerhochschule.
Der Studiengang Produktionsmanagement wird zum Wintersemester 2014/2015 in Production Management (PM) umbenannt, ein Auslandsemester wird Pflicht im Studiengang.

2013
Die Studiengänge „MSc Logistics Management“ und „MSc Prodution Management“ gehen im Studiengang „MSc Operations Management“ auf.
Die Fakultät erhält die Systemakkreditierung der FIBAA. Der Studiengang „International Management Double Degree“ erhält das Premiumsiegel der FIBAA.

2008
Die drei an der Hochschule Reutlingen in der BWL- und Wirtschaftsingenieurausbildung aktiven Fakultäten European School of Business, School of International Business und Produktionsmanagement  fusionieren 2008. Als  führende staatliche Business School bieten sie nun gemeinsam unter der Marke „ESB Business School“ mehr als 19 Studienprogramme mit Bachelor- oder Masterabschluss an, die mit internationalem Anspruch und gemäß dem Bologna-Prozess akkreditiert sind.
Seit 2008 sind an der ESB Business School zahlreiche neue Studiengänge in ihren Kompetenzfeldern Internationale Betriebswirtschaftslehre und Internationales Wirtschaftsingenieurwesen entstanden.

2004
Beginn der Studienprogramme „Master of Production Management“, „Master of Logistics Management“ sowie des Doppelabschlusses mit ESC Lille, Frankreich, im Fachbereich PM. Um eine noch engere Verzahnung mit der Industrie zu fördern, wird im selben Jahr für diese Studiengänge ein Beirat mit Vertretern namhafter Unternehmen ins Leben gerufen. Zugleich initiieren Studierende mit dem Schwerpunkt Produktionsmanagement den Aufbau eines Alumni-Netzwerkes für gemeinsame Aktivitäten mit Ehemaligen und Absolventen dieser Studiengänge.
Beginn der Masterstudiengänge „International Business Development“ (IBD) und „International Accounting and Taxation“ (IAT) im Fachbereich SIB.

2003
Einführung des Bachelor-/Mastersystems für Außenwirtschaft und Produktionsmanagement

2001
Integration des FIM in den Fachbereich ESB und dessen Umbenennung in „European School of Business - ESB“

1999
Eine Initiative der Professorinnen und Professoren zur nachhaltigen Betreuung von Unternehmen führt zur Gründung des „Vereins zur Förderung der internationalen Managementausbildung“ (VI.M.A). Ihm gehören mehr als 30 Unternehmen an, welche die Business School dabei unterstützen, Aspekte aus Praxis, Theorie und Wissenschaft innerhalb der Lehre optimal zu vermitteln sowie Absolventen beruflich zu fördern.

1997
Zu Beginn des Wintersemesters 1997/98 wird der Modellstudiengang „International Business“ als weiterer betriebswirtschaftlicher Studiengang im Fachbereich Außenwirtschaft eingeführt. Der Studiengang wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Sonderprogramms „Auslandsorientierte Studiengänge“ als innovativer Studiengang mit besonderem Fokus auf Teilnehmer aus dem Ausland entwickelt.

1992
Umbenennung des Fachbereichs AW in „School of International Business“ (SIB) und des Fachbereichs FW in „Produktionsmanagement“ (PM)

1985
Im Bereich „Internationales Marketing“ beginnt der Aufbau eines Graduate-Programms mit einer konsequent internationalen Ausrichtung mit Partnern in Europa, USA, Japan und China  in einem eigenen Fachbereich (FIM), in Personalunion mit der Export-Akademie. Mit seiner professionellen Fernstudienstruktur, die auch ein flexibles Part-Time-Studium ermöglichen, gehört  es zu den ersten Programmen dieser Art in Deutschland.
An der Hochschule Reutlingen gibt es jetzt in den Wirtschaftswissenschaften vier Fachbereiche (AW, FW, ESB, FIM) und einen Landesbetrieb (EA).

1984
Gründung der „Export-Akademie“ (EA)

1983
1983 entsteht mit dem „Euro Alumni e.V.“ eine Plattform für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen, um Kontakt zu Kommilitonen und der Alma Mater aufrecht zu erhalten. Diese Einrichtung hat sich mittlerweile zu einer der stärksten Alumni-Netzwerke an einer deutschen Business School entwickelt.

1979
In Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule in Reims, Frankreich, und der englischen Partnerhochschule in Middlesex in London (ab 1998 mit der Universität Lancaster) entsteht durch Abspaltung vom Fachbereich AW an der Hochschule Reutlingen ein Studienangebot, welches seinerzeit in Deutschland revolutionär ist. Es beinhaltet: Ein gemeinsames, voll integriertes Studienprogramm mit ausländischen Partneruniversitäten mit einem Doppelabschluss am Ende  sowie ein eigenes Auswahlverfahren für die Studierenden: das „Europäische Studienprogramm für Betriebswirtschaft“ (ESB).
Weitere Hochschule kommen im Verlauf der Jahre dazu: Madrid (Spanien, 1986), Dublin (Irland, 1996), Boston (USA, 1996), Bloomington (USA, 1998), Piacenza (Italien, 2002) als Partner hinzu. Die Universität Puebla (Mexiko) schließt sich im Jahr 2004 der „International Partnership of Business Schools“ (IPBS) an.

1976
Gründung einer Alumnivereinigung für Außenwirtschaft, die am 4.10.1976 als „Verband Reutlinger Betriebswirte“ ins Leben gerufen wird.

1975
Bis 1975 gibt es nur den Fachbereich „Betriebswirtschaft“. Am 18. Juni 1975 teilen sich dann die Wege in die Fachbereiche „Außenwirtschaft“ und „Fertigungswirtschaft.“

1972
Der nach außen orientierte Studiengang Außenwirtschaft wird im WS 1972/73 durch das stärker innerbetrieblich ausgerichtete  Studienprogramm Fertigungswirtschaft ergänzt.

1971
Der Fachbereich Betriebswirtschaft nimmt im Wintersemester 1971/72 mit dem Studiengang Außenwirtschaft (AW) seinen Betrieb auf.