Studenten forschen Logistik-Lernfabrik der ESB Business School

FALCON Flying Faculty

Basierend auf den durchgeführten Arbeiten zur Standardisierung von Lernfabriken, den gewonnenen Erfahrungen mit dem Einsatz einzelner Lernmodule in den Studienprogrammen der Netzwerkpartner, den Erkenntnissen aus der Summerschool sowie vorhandener Expertise wird unter Zugrundelegung einer gemeinsam erarbeiteten Begriffsdefinition „Lernfabrik“ langfristig ein kooperatives Ausbildungsprogramm in einer innovativen Forschungsumgebung „Virtual European Learning Factory“ konzipiert, strukturiert und erfolgreich aufgebaut.

Gemeinsames Ausbildungsprogramm
Das neue Ausbildungsprogramm soll in seinen Inhalten und seiner didaktisch-methodischen Gestaltung der Lehrarrangements (Modulen) verstärkt auf die Aspekte „Interdisziplinarität“, „Transferkompetenz“ und „Internationalität“ ausgerichtet werden. Der dem Modulgedanken hinterlegte verknüpfend-integrierende Ansatz soll als Chance begriffen sowie fächer- und standortübergreifend umgesetzt werden. Das Ergebnis ist ein umfassend modernisiertes Ausbildungsprogramm (Curriculum, Studienordnung, Formen der Leistungsüberprüfung, Art der Zusammenarbeit des Lehrkörpers, Einbezug der Studierenden in die Gestaltung des Studiums): gemeinsam konzipiert, orientiert entlang des Produkt-Fabrik-Lebenszyklus und aufbauend auf sich ergänzenden Lernmodulen.

Gemeinsame Forschungsvorhaben „Virtual European Learning Factory“
Mit dem gemeinsamen Verständnis des ‚Systems Lernfabrik´ und dem Ergebnis der Standardisierungs-arbeiten hat sich das Netzwerke im Laufe der Jahre zu einer Virtuellen Europäischen Lernfabrik mit dezentralen partnerfokussierten Kompetenzzentren weiterentwickelt. Die Kompetenzzentren decken Phasen des Produkt-Fabrik-Lebenszyklus ab und umfassen unterschiedliche Ebenen der entwickelten Standardisierungs-Aspekte. Eine Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten für innovative Technologien, Methoden und Werkzeuge werden gemeinsam beantragt, Lösungen kollaborativ entwickelt, prototypisch realisiert und im Testbetrieb mit unterschiedlichsten Szenarien validiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen wieder unmittelbar in die Lehre ein. Die Bereitstellung von State-of-the-Art Demonstratoren in der Ausbildung und Lehre für die Studierenden wird sichergestellt. Das übergeordnete Ziel, die Entwicklungen soweit voranzutreiben, dass sie nahtlos in reale, jeweils aktuelle Unternehmensgegebenheiten integriert werden können, steht im Mittelpunkt der Aktivitäten. Ein umfangreicher Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit in Wissenschaft und Industrie wird geleistet.

Ziele:

  • Etablierung eines unverwechselbaren Profils „Initiative on EUROPEAN LEARNING FACTORIES“ mit hohem Wiedererkennungswert und somit Steigerung der Attraktivität eines jeden einzelnen Partners
  • Etablierung des Standards „System Lernfabrik“ und Standardisierung u.a. der Datenübertragung und des Datenaustausches in der internationalen Wissenschaftscommunity
  • Lernmodule und Curricula (z.B. durch Mobilitätsfenster) sind so konzipiert, dass sie die Mobilität von Lehrenden und/oder Studierenden unterstützen