Studenten forschen Logistik-Lernfabrik der ESB Business School

Netzwerk

Das Netzwerk innovativer Lernfabriken ist kein geschlossenes System, sondern steht zur Erreichung seiner strategischen Ziele interessierten Institutionen für Partnerschaften offen.
Das Projektkonsortium von NIL besteht aus Partnern welche eine Förderungen durch den DAAD und BMBF erhalten. Die assoziierten Partner erhalten keine Förderung.

Partner

ESB Business School
Reutlingen University
Prof. Dr.-Ing. Vera Hummel, Prof. Dr. -Ing. Harald Augustin
Lernfabrik: Logistik-Lernfabrik
Die Lernfabrik zur Gestaltung, Planung und Adaption manueller, halbautomatisierter und vollautomatisierter intralogistischer Prozessketten soll als interdisziplinäre Lehr-, Ausbildungs- und Forschungsumgebung bis 2014 auf dem Campus Reutlingen entstehen. Das zu produzierende Produkt ist definiert und die Rahmenbedingungen festgelegt. Zurzeit wird die exemplarische Fabrik geplant, ausgestaltet und mit Technologien und Flächen versehen. Die Beschaffung der erforderlichen Infrastruktur ist für Anfang 2014 geplant. Die heute bereits bestehende Teil-Fabrik des Engineerings mit seinen Werkzeugen der digitalen und virtuellen Produkt- und Fabrikplanung wird in das Gesamtkonzept integriert.

Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW)
Technische Universität Darmstadt
Prof. Dr. -Ing. Eberhard Abele, Prof. Dr.-Ing. Joachim Metternich
Lernfabrik: Prozesslernfabrik CiP
Die Prozesslernfabrik CiP (Center für industrielle Produktivität) ist eine Bildungs- und Forschungsinitiative des PTW der TU Darmstadt, in der seit Mai 2007 über 2.500 Studierenden und über 1.000 Industriemitarbeiter wichtige Methoden und Prinzipien zur Gestaltung schlanker Produktionsprozesse erlernten. In einer quasirealen Produktionsumgebung werden in einem mehrstufigen Fertigungsprozess Pneumatik-Kompaktzylinder hergestellt. Die forschungsorientierte Ausbildungsphilosophie betont die fundierte Grundlagen- und Methodenausbildung, räumt aber Projektarbeit und Querschnittsfunktionen ebenfalls großen Raum ein. Regelmäßig werden diese in unabhängigen Rankings hervorragend bewertet Im Dezember 2011 wurden die Prozesslernfabrik und das PTW als einer der drei Träger des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre ausgewählt. Dieser Preis ist deutschlandweit die höchst dotierte Anerkennung für neue Formen in der Hochschullehre

Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb)
Technische Universität München
Prof. Dr. -Ing. Gunther Reinhart
Lernfabrik für Energieproduktivität (LEP)
Die Lernfabrik für Energieproduktivität bietet auf rund 200 m² ein reales Lernumfeld, in dem ein durchgängiger Produktionsprozess dargestellt ist. Gefertigt wird dort ein Stirnradgetriebe, wie es in den Türen von Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommt. Studierende und Industrievertreter werden hier hinsichtlich der Energieproduktivität sensibilisiert und erlernen ein methodisches Vorgehen zur Reduktion des Energieverbrauchs in der Produktion. Das didaktische Konzept der LEP basiert auf dem kontinuierlichen Wechsel von Theorie und Praxis. Somit repräsentiert die LEP eine moderne, wandlungsfähige Schulungs- sowie Forschungsumgebung, welche es den Schulungsteilnehmerinnen und Schulungsteilnehmern u.a. ermöglicht die Energieeffizienz von Fertigungsprozessen zu analysieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des iwb arbeiten in Forschung, Lehre und Industrietransfer in diesen Disziplinen. Die Lernfabrik für Energieproduktivität (LEP) hat den Titel "Ausgewählter Ort 2012" im Land der Ideen erhalten. Vergeben wird der Preis von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und in Kooperation mit der Deutschen Bank.

Institute of Management Science (imw)
Univ.-Prof. Prof. eh. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dr.-Ing. Dr. h.c. Wilfried Sihn
Institute for Production Engineering and Laser Technology (IFT)
Prof. Friedrich Bleicher

Technische Universität Wien, Österreich
Lernfabrik: Lern- und Innovationsfabrik
Die „Learning & Innovation Factory for Integrative Production Education“ ist ein interaktives, hands-on Schulungs- und Forschungszentrum zweier Institute der Technischen Universität Wien, um Studierenden als auch Industriemitarbeitern Methoden und Werkzeuge zur Produktionsoptimierung greifbar und begreifbar zu machen. In der Lern- und Forschungsfabrikfabrik kann der integrative Produktentstehungsprozess, von der ersten Produktidee über die Konstruktion und Fertigung bis zur Montage, realitätstreu nachgeahmt werden. Das fängt bei der fertigungs- und montagegerechten Konstruktion an und setzt sich über die kontinuierliche Verbesserung interner Produktions- und Logistikprozesse bis hin zur NC-Fertigung, Montage und Qualitätssicherung fort. Methoden des Lean-Managements in der Logistik, in der Auftragsabwicklung und der Administration werden integriert. Als anwendungsorientiertes Produkt kommt ein „Slotcar“ (Modell-Rennauto) im Maßstab 1:24 zum Einsatz, wobei die Studierenden ihre selbst optimierten und produzierten Rennwägen auf einer Miniaturrennstrecke am Ende des Praktikums testen.

KTH Stockholm
Professor Bengt Lindberg, Dr. Thomas Lundholm
Lernfabrik: XPRESS lab
Die KTH verfügt über vier Lernfabrik-Umgebungen: (1) Abschnitt der funktionellen Werkstatt und ein Beispiel eines Dummy-Produktes (manuell pneumatische Pumpe), (2) Automatische Bearbeitungs- und Montagelinie und Beispiele für Dummy-Produkte, (3) Digitale Lernfabrik-Entwicklungsumgebung und Digitale Lernfabrik-Modell des CiP an der TU Darmstadt, (4) Das XPRES lab des Royal Institute of Technology bietet ein kreatives Analyse- und Lehrumfeld für off-line Simulationen. Die in der realen Produktion kaum simulierbaren Bewertungen von differenten Szenarien und prognoseunterstützendes Monitoring von Produktion werden dadurch ermöglicht. Vielfältige Verbesserungsmöglichkeiten können so für Trainingszwecke visualisiert werden. Das XPRES lab kann dabei sowohl für Forschungszwecke als auch die Lehre verwendet werden.

The Computer and Automation Research Institute
MTA SZTAKI in Kooperation Budapest University of Technology and Economics Ungarn
Professor Laszlo Monostori 
The Learning Factory in SZTAKI ist Teil des Engineering and Management Informatics (EMI) laboratory, welches auf dem „Didaktischen Laboratorium“ von FESTO basiert. Das in Kürze komplett fertiggestellte Laboratorium umfasst ein automatisches Lagerungs- und Wiederauffüllungssystem (ASRS) für Paletten mit 4 Teilen, vier alternative automatisierte Produktionsstationen und zwei autonome Robotinos für den Materialtransport. Die Lernfabrik beinhaltet zudem auch Softwareelemente und Simulationswerkzeuge zur Fabriksimulation. Für Prozess-, Layout- und Roboter- Simulation werden im Labor die PLM Werkzeuge der Siemens AG genutzt. Das didaktische Labor arbeitet mit einem einfachen, von der FESTO AG zur Verfügung gestellten Produkt.  Als Minifabrik umfasst es ausschließlich Produktions- und Transport-Prozesse.

Faculty of Electrical Engineering, Mechanical Engineering and V´Naval Architecture
Universität Split, Kroatien
Prof. Ivica Veža, Ph.D.
Lernfabrik: Lean Manufacturing
Die Lernfabrik der Universität in Split setzt sich aus einer Vielzahl von Simulationsspielen (LEGO Montage, Beer Game), einem Montagesystem mit drei Arbeitsplätzen sowie unterschiedlichen Instrumenten und Werkzeugen der digitalen Fabrik zusammen. In der Lernfabrik werden den Teilnehmern in Workshops die theoretischen Grundlagen und die Methoden des Lean Managements, wie die Wertstromanalyse, TPS, oder Six Sigma, handlungsorientiert vermittelt. Zusätzlich kommen in den Studienprogrammen softwaregestützte Simulationsmethoden, die der Optimierung von Entwicklungs-, Design- und Engineeringzeiten dienen, zum Einsatz.

Laboratory for Manufacturing Systems & Automation
Universität Patras, Griechenland
Professor George Chryssolouris
Lernfabrik: LMS
Das LMS gibt den Teilnehmern ausgehend von der Produktentwicklung über die virtuelle Prototypenerstellung bis zur Herstellung des Produktes Einblicke in den Produktentstehungsprozess. Das LMS besitzt Maschinen und Anlagen zur Entwicklung und Fertigung von einfachen bis sehr komplexen Bauteilen. In der Lehre wird die Lernfabrik der Universität Patras dafür eingesetzt, Gruppen mit mehreren Studierenden in zahlreichen Schritten von der Produktionsplanung bis zur Montage Wissens- und Handlungs-kompetenzen zu vermitteln. Dabei werden drei Produkte in der Lernfabrik produziert: Ein 2-Gang Getriebe, ferngesteuerte Autos und das sog. ‚formula car‘. Die Studierenden werden hierbei mit der Produktentwicklung in CAD oder der Designvalidierung in VR genauso vertraut gemacht wie mit den grundlegenden Prinzipien der handwerklichen und der maschinellen Produktion.

Lehrstuhl für Produktionssysteme
Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr.-Ing. Horst Meier
Lernfabrik: LPS
Die Tätigkeiten des LPS sind geprägt durch das Spannungsfeld zwischen Mensch, Technik und Organisation. Der LPS betreibt daher eine nach modernsten Gesichtspunkten gestaltete Pilotfabrik, in der die theoretischen Konzepte umgesetzt und evaluiert werden. Durch die Demonstration der Ergebnisse in der Pilotfabrik fördert der LPS den Technologie-Transfer in die Wirtschaft. Der Lehrstuhl für Produktionssysteme bietet den Studierenden der Studiengänge Maschinenbau, Sales Engineering and Product Management und Angewandte Informatik die Möglichkeit fachwissenschaftliche Arbeiten zu erstellen. Seit 2010 bietet der LPS eine neuartige Übung im Rahmen der Vorlesungen „Vernetzte Produktionssysteme“ und „Rechnerintegrierte Produktion“ an. Eingebunden in die Pilotfabrik des Lehrstuhls haben bis zu dreißig Studenten die Möglichkeit, eine komplette Auftragsabwicklung anhand der Herstellung des Flaschenverschlusses UniLokk nachzuspielen. Die LPS Lernfabrik ermöglicht die spielerische Simulation aller relevanten Prozesse einer kompletten Auftragsabwicklung und vermittelt den Studenten praxisnah verschiedene Methoden und Werkzeuge aus dem Bereich des Produktionsmanagements.

Industrial Engineering Departement
Stellenbosch University, Südafrika
Dr. André van de Merve, Dirkse van Schalkwyk and Dr. Steven Matope 
Lernfabrik: MicroManu
Stellenbosch University is a research driven university located in Western Cape Province of South Africa whose roots date back to the 19th centrury. The University has grown into an internationally recognised institution of excellence currently with more than 24 000 students, 800 lecturers and some 50 research and service bodies. Although the studying of industrial engineering at Stellenbosch University started as far back as 1963, the Industrial Engineering Deaprtment was established in 1984. This department houses the the: a)  Institute for Industrial Engineering (IBi) whose main objective is to share industrial engineering knowledge with industry, and to provide lecturers with practical experience b) Global Competitiveness Centre (GCC) whose main objective is to improve the global competitiveness of local industry by trilateral partnerships among government, industry and academia and also its other objective is to enhance teaching and research at tertiary institutes. The planned learning factory MicroManu will be built up to tranfer knowlege and competences in the area rapid prototyping, manufacturing and quality management to the students and industry. A road map toward realization was develeoped and first steps are set in place.

Assoziierte Partner

Seit Gründung des NIL konnten folgende  Institute als assoziierte Partner zum Erfahrungsaustausch und  zur Ergebnisvalidierung- und –verbreitung gewonnen werden.

Polytechnics Institute of Setúbal IPS, School of Technology Portugal
Professor Pedro Cunha
Lernfabrik: CENI Learning Factory
CENI - Centro de Integração e Inovação de Processos, Assoc.I&D is a private and non-profit Research and Development association acting in the areas of industrial logistics and organisational processes at both the national and the European level. It started at IPS - Institute Polytechnic of Setúbal, as a research group and it was formally created as an association in May 2007.  In CENI’s deployment strategy education, research and innovation are interlinked and their integration is fundamental to pursue high value-added, knowledge-based competitive and sustainable economic activity. Therefore, CENI has been involved in research, technology transfer, consultancy and training activities to improve the competitiveness and sustainability of the Portuguese manufacturing companies in collaboration with other research centres, higher education institutions, industrial companies and technology-oriented and sectorial organisations.