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< Generation Y an der Hochschule
12.05.10 08:09 Alter: 4 Jahr(e)
Kategorie: Allgemein, Alumni, Career, Pressemitteilungen, Research, VIMA
Autor: Kerstin Kindermann

"Wir gestalten Karrieren!"

Das Career Center an der ESB Business School


Das Career Center an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen ist die Anlaufstelle für alle Studierenden, die bei ihren Bewerbungen auf Nummer sicher gehen wollen. Mit mehreren spezifischen Veranstaltungen pro Semester fördert das ESB Career Center die Karriereplanung und –entwicklung der rund 2.250 Studierenden an der bekannten BWL- und Wirtschaftsingenieursfakultät im In- und Ausland.

Natalia Sevastianova und Julia Westerhaus sind die „tragenden Säulen“ und meistern ihre vielfältigen Aufgaben mit Bravour. Die persönlichen Beratungen mit den Studierenden in Einzelgesprächen oder mittlerweile auch in kleinen Gruppen werden von den Bewerbern regelmäßig mit Spitzennoten bedacht. Innerhalb von einem Jahr konnte die Anzahl der Einzelberatungen bei der Karriereplanung der Studierenden vervierfacht werden, aus diesem Grund wurden auch Gruppenberatungen eingeführt. 

Der Job ist nicht so einfach: als Schnittstelle zwischen den Unternehmen, den Studierenden und Professoren müssen sie tagtäglich ein optimales Spektrum an künftigen Arbeitgebern und deren Angeboten präsentieren können und für die interessierten Unternehmen die richtige Auswahl an Bewerbern treffen. 5.000 Mailings pro Halbjahr versenden die beiden und tüfteln ständig an neuen Veranstaltungsformaten. 

Die beiden Karriere-Spezialistinnen haben mehrere Angebote entwickelt, die das weite Feld des Personalrecruitings optimal abdecken: Zweimal im Jahr veranstalten sie gemeinsam mit dem ESB Student Network im Sommersemester die IBF (International Business Fair) und im Wintersemester das FIFO (Firmenforum). Hier präsentieren sich die Firmen wie auf einer Hausmesse auf dem Campus der Hochschule Reutlingen und schätzen diese Gelegenheit, mit relativ geringem Aufwand mit den hochqualifizierten und ambitionierten Studierenden der ESB Business School ins Gespräch zu kommen. So findet man hier regelmäßig internationale Unternehmen genauso wie immer mehr kleine und große Mittelständler der Region. 

Weitere Instrumente zur Karriereförderung sind die Internet-Jobbörse und der elektronische Absolventenkatalog: „In Zusammenarbeit mit dem Alumni-Verein veröffentlichen wir in der Internet-Jobbörse alle Angebote für Praktika, Theses und Jobs für Studierende und Absolventen sowie Young Professionals“, erklärt Julia Westerhaus. „Bei der Nutzung des Absolventenkatalogs konnte im vergangenen Jahr eine Zunahme von 21,6 % verbucht werden.“ Doch solche Ergebnisse stimmen die Career-Beraterinnen längst nicht zufrieden: sie sind ständig auf der Suche nach Möglichkeiten von neuen, technisch besseren Portalen und passen auch die Firmenpräsentationen im Rahmen von Vorlesungen, Vorträgen und Exkursionen sowie Workshops, Tagesevents und Kamin- und Kochabenden dem ständig stattfindenden Wandel und Ansprüchen der Studierenden und Unternehmen an. 

Die Studierenden schätzen den ganz persönlichen Kontakt, der soweit geht, dass das ESB Career Center am Auswahlverfahren für Bewerber teilnimmt, Bewerbungsworkshops und –coachings organisiert. Auch bei den Alumni-Veranstaltungen auf dem Campus wie dem Alumni Coaching, dem Graduate Studies Forum oder dem Alternative Careers Forum ist das Career Center immer mit dabei. Außerdem wird das viermal im Jahr erscheinende Alumni-Magazin „Europolitan“ tatkräftig mit Beiträgen aus allen Studiengängen unterstützt. 

Als Ansprechpartnerin für das Career Center und die Alumni ist es Natalia Sevastianova wichtig, „dass der direkte Kontakt zu den Alumni, die sich in Mentoring-Programmen und Coachings engagieren, intensiv gepflegt wird. Die uns langjährig verbundenen ESB-Absolventen sind eine wichtige Stütze des Career Centers und die Nutzung dieses Netzwerks eine gute Möglichkeit, die Karrierechancen unserer Studierenden zu fördern“. Und das ist gut so, befindet sich doch so manch Ehemaliger der ESB Business School in internationalen Toppositionen wieder wie zum Beispiel Tom Schmitt in der Geschäftsführung von Fedex, oder Catrin Hinkel als Executive Partner bei accenture  oder bei so attraktiven Arbeitgebern wie General Electric (Tobias Godzick), der Deutschen Bank (Nicolai Tietze), der adidas AG (Sonja Pützer) oder der ZF Friedrichshafen AG (Cornelius Laudon) und vielen mehr. 

Einer der Schwerpunkte liegt auf der Arbeit mit dem Verein zur Förderung der internationalen Managementausbildung – kurz V.I.M.A  e.V.. Professor Dr.-Ing. Harald Augustin, stellvertretender Dekan für Unternehmenskontakte und Alumni, ist stolz darauf, dass sich namhafte Firmen seit vielen Jahren in diesem Förderverein engagieren. Ohne die vielen Praxiskontakte der 60 ESB-Professoren und Professorinnen und die hervorragende Arbeit des Career Centers und natürlich den exzellenten Ruf der ESB Business School und ihrer Absolventen wäre eine so positive Zusammenarbeit nicht möglich: „V.I.M.A veranstaltet Workshops und rekrutiert bei den zweimal jährlich stattfindenden Firmenmessen.“ Darüberhinaus fördert der Verein zahlreiche Projekte und sichert dadurch den hohen Qualitätsanspruch der ESB Business School. Etwa 550 Absolventen jährlich – überwiegend mit internationaler Studien- oder Praxiserfahrung sowie teilweise mit internationalen Doppelabschlüssen, können mit Angeboten des Career Centers ihre Chancen erhöhen, nach ihrer fundierten Ausbildung als Betriebswirte oder Wirtschaftsingenieure einen adäquaten Job zu finden.

Zur Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschule zeigt Professor Dr. Harald Augustin in einer aktuellen Studie  auf, wie jedes Unternehmen in der Lage ist, durch schlüssige Career-Service-Angebote und ein gutes Netzwerk mittels des neu entwickelten Career Service Modells signifikante Wettbewerbsvorteile auszubauen: „Durch die demografische Entwicklung und den Fachkräftemangel sichern sich in Zukunft nur die attraktivsten Unternehmen die klügsten Köpfe. Eine  enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschulen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dabei übernehmen Hochschuleigene Career Center nach amerikanischem Vorbild die Rolle des Vermittlers“. Deshalb wird die Gründung von Career Centern und das Angebot von Career Services auch von der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz als wichtiges Element zur Entwicklung der Employability gefordert. Die Fachstudie von Prof. Dr. Harald Augustin und Katrin Schlau „Career Service: Wie Hochschulen mit der Wirtschaft kooperieren und Firmen Leistungsträger rekrutieren“ ist zu beziehen über den Huss-Verlag aus der Reihe „Logistik Result“ (www.huss-shop.de, ISBN 978-3-941418-38-7, Bestell-Nr. 22625).