06.06.2017 | BSc Production Management (PM), BSc International Logistics and Operations Management (IOLM)

Neuer Kooperationspartner in Massachusetts

Die ESB Business School und die Bridgewater University planen gemeinsame Aktivitäten

Die ESB Business School und die Bridgewater University planen gemeinsame Aktivitäten

Von: Joanne Corlett

Prof. Dr. Andreas Taschner, Dekan der ESB Business School reiste im Frühjahr nach Massachusetts, USA und besuchte dort die Bridgewater State University (BSU). Im Rahmen dieses Besuchs wurde eine Kooperationsvereinbarung für die Wirtschaftsingenieurstudiengänge unterschrieben. Ziele der Vereinbarung sind neben einem Studierenden- und Professorenaustausch auch gemeinsame Konferenzen und Forschungsaktivitäten. Der erste einjährige Studierendenaustausch findet ab dem Wintersemester 2018/2019 statt.

„Wir freuen uns besonders, dass die Bridgewater State University jetzt auch Mitglied der International Association for Business Engineering Professionals geworden ist“, sagt Prof. Dr. Taschner. Die International Association of Business Engineering Professionals (IABEP) ist ein neues Wirtschaftsingenieur-Netzwerk, welches die ESB Business School derzeit mit Partnerhochschulen weltweit aufbaut. Als internationale Plattform für Unternehmen, Hochschulen, Studierende und Alumni im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen soll IABEP als Instrument dienen, um gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte mit Unternehmenspartnern weltweit anzustoßen und zu organisieren. Außerdem ergeben sich für Unternehmen, Studierende und auch Absolventen durch IABEP vielfältige Kooperations- und Recruiting-Möglichkeiten auf internationaler Ebene.

Als erste gemeinsame Aktivität der beiden Hochschulen fand eine sechstägige Studienreise von Studierenden der BSU statt: In Begleitung der Professoren Christian J. Delaunay und Martin Grossmann besuchte die BSU Delegation die ESB Business School. Dort wurden die Gäste am 15. Mai in der ESB Logistik-Lernfabrik auf dem Campus der Hochschule Reutlingen empfangen. Sie erfuhren hier, wie in der ESB Logistik-Lernfabrik industrielle Produktionsprozesse und Logistikkonzepte realitätsnah simuliert und dann physisch durchgeführt werden können.

Eine weitere Tour führte durch das Labor des Virtual Engineering and Training Center (VETC), einer Institution der ESB Business School, die zu Themen aus den Bereichen Produktion und Logistik berät, unternehmensspezifische Trainings für Führungskräfte und Mitarbeiter organisiert und Forschungsprojekte mit Studierenden durchführt. Hier werden auch interdisziplinäre Planspiele mit den internationalen Partnerhochschulen der ESB realisiert.

Spannende Vorträge von Professor Baldur Veit zum Thema „Europäische Schlüsselindustrien in Baden-Württemberg“, „Arbeiten mit Deutschen“ von Prof. Dr. Hazel Grünewald sowie ein Vortrag zur Europäischen Integration von Prof. Dr. Stephan Seiter rundeten das Programm ab. Im Mittelpunkt stand dabei immer der konkrete Praxisbezug. Zu den Highlights der Besuchswoche zählten deshalb auch Führungen durch das Daimlerwerk in Sindelfingen und die Alb Gold Fabrik in Trochtelfingen. Außerdem lernten die BSU Studierenden die Europa-Hauptstadt Straßburg sowie das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart kennen.