15.11.2019

International Business Engineering Conference

Vertreter von Unternehmen und Hochschulen aus aller Welt tauschen sich an der ESB über „Digital Supply Chains“ aus

Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zur International Business Engineering Conference gekommen ...

... und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die Digitalisierung in Supply Chains.

Ansgar Diekmann, Vice President International Key-Accounts ALSCO Group, hielt die Keynote-Speech.

Zwei Alumni des Studiengangs MSc Operations Management haben sich der Entwicklung einer Supply Chain Risk Management-Software verschrieben.

Prof. Dr. Edward Sweeney und Prof. Dr. Andreas Taschner präsentierten die Ergebnisse einer Unternehmensstudie zu digitalen Technologien in Supply Chains.

Von: Joanne Corlett, Petra Greiner

Zur dritten International Business Engineering Conference (IBEC) kamen am 11. November Vertreter von global agierenden Unternehmen und von zahlreichen Hochschulpartnern der ESB Business School aus Südostasien, UK, USA und den Niederlanden zusammen. Zum ersten Mal tagte die IBEC auf dem Campus der Hochschule Reutlingen. Auch Studierende der ESB waren dabei und diskutierten mit über die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung in Supply Chains (Lieferketten) eröffnen.

Die über sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Praxis und Wissenschaft stellten im regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch große Übereinstimmungen fest. Für zukünftige Projekte identifizierten sie gemeinsame Schwerpunkte und Themen. Ansgar Diekmann, Vice President International Key-Accounts ALSCO Group, beleuchtete zu Beginn, wie dank Zukunftstechnologien Kosten, Verzögerungen und andere Handelshemmnisse im internationalen Containertransport reduziert werden können. Eine wichtige Rolle spielen dabei aus seiner Sicht 5G-Netzwerke, das Internet der Dinge und smarte Produktions- und Logistikprozesse.

Im Vorfeld der Konferenz wurde über die International Association of Business Engineering Professionals (IABEP) eine Erhebung unter zahlreichen Unternehmen mit Erfahrung in internationalen Supply Chains durchgeführt. Prof. Dr. Edward Sweeney (Aston University, UK) und Prof. Dr. Andreas Taschner (ESB Business School) präsentierten die Ergebnisse. Sie stellten dar, in wie weit Unternehmen heute bereits neue digitale Technologien in ihren Supply Chains einsetzen und welchen Herausforderungen sie dabei gegenüberstehen. Als Resultat der Studie zeigten die beiden Professoren Wege auf, wie Firmen von den Möglichkeiten profitieren können, die sich aus der Digitalisierung ergeben.

Berichte über Initiativen und Projekte von Absolventen und Studierenden der ESB Business School ergänzten das Programm. So stellten beispielsweise die Gründer von PriLogiX, darunter zwei Alumni des Studiengangs MSc Operations Management, ihr Unternehmen vor, das sich der Entwicklung einer Supply Chain Risk Management-Software verschrieben hat.

In den anschließenden vier Workshops konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen tiefer in einzelne Themen eintauchen und Impulse für ihre Unternehmen mitnehmen. Die internationale Perspektive und Heterogenität der Runde brachte darüber hinaus neuen Input für die Forschungsfragen der Workshop-Leiter, Prof. Dr. Martin Mocker von der ESB Business School, Prof. Jan H. Jansen von der HAN University in den Niederlanden, Dr. Patricio Torres-Palacio von der Bridgewater State University in den USA und Dr. Nur Budi Mulyono vom Institut Teknologi Bandung in Indonesien.

Organisiert wurde die Konferenz von IABEP (The International Association of Business Engineering Professionals). Die IABEP ist ein Netzwerk, das Hochschulen, Unternehmen und Praktiker aus aller Welt zusammenbringt. Es ermöglicht seinen Mitgliedern, untereinander Interessen abzugleichen und Tandems zwischen Praxis und Wissenschaft zu etablieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der International Business Engineering Conference war sich einig, dass auch in Zeiten der Digitalisierung der persönliche Erfahrungs- und Gedankenaustausch nicht zu ersetzen sei. Die IBEC sei deshalb ein wichtiges Format, die dem IABEP-Netzwerk eine nicht zu unterschätzende Informations- und Kommunikationsplattform biete.