24.05.2016

Erneuter Spitzenplatz in der Forschung

Hochschule Reutlingen verteidigt zweiten Rang in Baden-Württemberg

Juliane Schreinert

Die Forschungsleistung von 21 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg wurde erneut vom Wissenschaftsministerium unter die Lupe genommen. Dabei konnte die Hochschule Reutlingen ihren hervorragenden zweiten Platz in der Wertung verteidigen und im Vergleich zum Vorjahr sogar eine Steigerung der Projektmittel und Publikationen erreichen.

Ein Gutachterkreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst wertet jährlich die Forschungsjahresberichte der Hochschulen im Bundesland aus. Die Hochschule Reutlingen kann auch in diesem Jahr mit einem Spitzenplatz punkten. Bei der Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und den eingeworbenen Forschungsprojektmitteln konnte Reutlingen sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch steigern: Im Wertungszeitraum 2015 hat die Hochschule 271 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht – das entspricht einer Steigerung von 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014. Und auch bei den Projektmitteln ist ein Anstieg um zwei Prozent auf mittlerweile rund 4,2 Millionen Euro zu verzeichnen.

Ein Ergebnis, auf das Prof. Dr. Gerhard Gruhler, Vizepräsident für Forschung, stolz ist: „Unseren Fokus haben wir dieses Mal besonders auf die wissenschaftlichen Publikationen gelegt und uns hier nochmal enorm gesteigert. Wie kürzlich auch ein internationales Ranking zeigte, ist der Wissenstransfer mit Unternehmen, die regelmäßig in unsere Projekte einbezogen werden, eine Stärke unserer Hochschule. Auch Universitäten kooperieren gern mit uns – eine Zusammenarbeit, die die Grundlagenforschung und die anwendungsorientierte Lehre und Forschung zusammenbringt.“

Dass die Forschungsarbeit an der Hochschule Reutlingen auch an nationaler Sichtbarkeit gewonnen hat, zeigt unter anderem die deutschlandweite Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz. Dort werden Forschungsthemen, die bestimmte Relevanzkriterien erfüllen, aufgenommen und somit für weitere Forschungspartner leichter auffindbar gemacht. Reutlingen ist derzeit mit drei Forschungsschwerpunkten zu Energie, Produktentwicklung und Marktprozessen vertreten.