15.09.2016

Heimat für die nächsten zwei Jahre

Neue IMX-Studierende beim Empfang im Reutlinger Rathaus

Stefanie Giebert

Ungefähr 100 Studierende aus dem ersten Semester sowie dem fünften Semester des Studiengangs BSc International Management Double Degree (IMX) hatten sich zum schon traditionellen Empfang ihres Studiengangs im Foyer des Reutlinger Rathauses eingefunden. Die Fünftsemester haben die ersten zwei Jahre des Studiums im Ausland absolviert, sind also genauso neu in der Stadt wie die Studienanfänger im ersten Semester, die ihr Studium in Reutlingen beginnen und dann nach zwei Jahren ins Ausland wechseln werden.

Der Reutlinger Finanz- und Wirtschaftsbürgermeister Alexander Kreher hieß die Studierenden in der Stadt willkommen und betonte in seiner Rede, dass die Studierenden sich ein gutes Studienumfeld ausgesucht haben. So sei die Region um Reutlingen eins der wichtigen wirtschaftlichen Zentren in Baden-Württemberg, mit verschiedene Technologien, von der traditionellen Textilindustrie bis hin zur jungen Biotechnologie. Zum Beispiel beim Finden eines Praktikumsplatzes sei die Nähe wichtiger Arbeitgeber der Region, wie z.B. Bosch, hilfreich, aber auch nach Abschluss des Studiums könne man gut in Reutlingen bleiben: „Hier gibt es Jobs, die zukunftsträchtig sind“, so Kreher. Doch die Region Reutlingen sei nicht nur zum Arbeiten gut: auch kulturell werde vieles geboten. Kreher warb bei den Studierenden dafür, Reutlingens Musikszene zu erkunden und auch z.B. die Vielfalt an Museen und anderen kulturellen Angeboten zu entdecken.

ESB-Professor Arjan Kozica bedankte sich für den freundlichen Empfang und die schöne Tradition, die hier mit der Hochschule, und in diesem Fall besonders dem Studiengang BSc International Management, gepflegt werde. In seiner Rede ging er ebenfalls auf die guten wirtschaftlichen Bedingungen in der Region Reutlingen ein. Die Nähe vieler Weltmarktführer und innovativer Unternehmen nutze nicht nur den Studierenden für die spätere Arbeitssuche, sondern auch der ESB Business School für Lehre und Forschung. Nicht zuletzt für das aktuelle Thema Digitalisierung, etwa in der Industrie, sei die Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft von hoher Bedeutung, um z.B. Mittelstand bei der Digitalisierung zu begleiten oder den Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt insgesamt zu erforschen.   Andererseits wolle die ESB Business School ihren aus vielen Ländern stammenden Studierenden natürlich gern ein attraktives Lebensumfeld bieten, so dass sie in den zwei Jahren, die sie hier sind, eine lebenswerte Ecke von Deutschland kennen lernen können.  

Den Studierenden bleibt nun, die guten Wünsche und Tipps in die Tat umzusetzen und ihre Heimat für die nächsten zwei Jahre auch über die Grenzen des Campus hinaus kennenzulernen – der Anfang ist gemacht.