07.01.2019

Rückschau und Ausblick

Mitgliederversammlung des IABEP e.V. zieht Bilanz und schmiedet neue Pläne

Verena Werdich, Joanne Corlett

Bereits zum zweiten Mal fand Ende November die Mitgliederversammlung des internationalen Netzwerks „International Association of Business Engineering Professionals“ IABEP e.V. statt.  Vereinsvorsitzender Prof. Dr. Andreas Taschner berichtete über die Entwicklungen im vergangenen Jahr, zudem bestätigten die Mitglieder den Vorstand. 

Alle Mitglieder des IABEP e.V. aus Industrie und Wissenschaft waren zur Versammlung eingeladen. Der Schwerpunkt des Netzwerkes liegt derzeit auf Südostasien, jedoch sind alle Partner dazu angehalten, Aktivitäten auch in anderen Regionen aktiv zu werden. Hauptevent in diesem Jahr war die „International Business Engineering Conference“ (IBEC), die in Verbindung mit der ICMEM Conference auf der Insel Bali stattfand. Das Thema der Konferenz war "Business Engineering and Industry 4.0 in a Global Economy".

Ziel des IABEP ist es, akademische Forscher und Industriepartner zusammenzubringen. Ein wichtiger nächster Schritt ist die Identifizierung von internationalen Expertenteams in den Bereichen Business Process Management Information Systems, Logistics und Supply Chain Management, Production Management, Operations Management und Industrial Engineering, Global Leadership und Human Capital Management, Performance Management und Business Intelligence.

Eine wichtige Neuerung ist die Erweiterung des Fokus von IABEP auf die Diskussion und Lösung von betriebswirtschaftlichen und technischen Problemen in produzierenden Industrieunternehmen. Die Definition ermöglicht es dem Verein, ein breites Spektrum an Themen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie in verschiedenen Funktionsbereichen abzudecken. Dies erfordert eine stärkere Einbeziehung von Dozenten der beteiligten Partner aus dem akademischen Kontext. 

Die Generalversammlung schloss die Sitzung mit der Vereinbarung der folgenden Ziele für 2019 ab:

Erweiterung der Mitgliederbasis, erfolgreicher Abschluss gemeinsamer Projekte, Implementierung einer IT-Plattform zur Dokumentation von Aktivitäten sowie einer weiteren Plattform zur Initiierung und Unterstützung der Projektzusammenarbeit zwischen Partnern, umfassende Forschungsprojekte in den Regionen und gemeinsame Projekte im asiatischen Raum zum Thema Business Engineering. Bis zur Generalversammlung 2019 werden die einzelnen Arbeitsgruppen weiter zusammenarbeiten, um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen.