24.03.2016

Stolz auf den Sohn

Mobilitätsstipendium für Christian Johannes Haser

Von rechts nach links:Prof. Christoph Binder, Studiendekan BSc IM (ESB Business School), die Oberbürgermeisterin zusammen mit dem Stipendiaten Christian Johannes Haser, Ursula und Walter Haser, Prof. Baldur Veit, Leiter Internationalisierung an der Hochschule Reutlingen

Cordula Eve Walleit

"Jetzt bin ich sogar noch ein bisschen stolzer auf meinen Sohn", strahlt Walter Haser. Der Grund für die väterliche Freude: Christian Johannes Haser studiert im Studiengang BSc International Management (IMX) an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen - und ist jetzt unter 13 Studierenden für das Mobilitätsstipendium der Stadt Reutlingen ausgewählt worden. Die Übergabe dieser Finanzspritze in Höhe von 1000 Euro, die als kleine Unterstützung für Auslandsaufenthalte der Reutlinger Hochschulstudenten gedacht ist, übernimmt die Oberbürgermeisterin am liebsten höchstpersönlich: "Wir haben strenge Kriterien für die Vergabe", erläutert Barbara Bosch dem jungen Mann und seinen Eltern. Der Empfänger des Stipendiums muss nicht nur Reutlinger sein und gute Noten vorweisen können, sondern er muss sich auch nachweislich ehrenamtlich engagieren. In dieser Hinsicht ist Christian Johannes Haser wahrhaftig kein unbeschriebenes Blatt und auch kein ganz Unbekannter für die Rathaus-Chefin: Von 2011 bis 2013 saß er im Reutlinger Jugendgemeinderat und brachte unter anderem die Aktion "Noch'n Shirt für Bedürftige" mit auf den Weg. Nach dem Abitur ging der heutige Bachelorstudent des "International Management Double Degree" im deutsch-französischen Studiengang für ein Jahr nach Niederbronn-les-Bains, wo er für einen internationalen Jugendfreiwilligendienst für Jugendarbeit, Recherchen zu den beiden Weltkriegen und anderes zuständig war. Frankreich ist er auch später treu geblieben: Im September 2014 begann er sein Studium an der Neoma Business School in Reims. Für die Zukunft schwebt dem 21-Jährigen eine Karriere im diplomatischen Dienst vor. Bei der studierten Politikwissenschaftlerin Barbara Bosch ist er mit diesen Träumen genau an die Richtige geraten: "Sie sollten Kontakte knüpfen, Praktika absolvieren, schauen, dass Sie einen Fuß reinkriegen", gibt sie dem Stipendiaten mit auf den weiteren Weg.