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Wie ist Ihr Gesamtfazit zum Studiengang BSc Production Management?

Daniel Czilwik, Consultant, Capgemini Invent, Bsc Produktionsmanagement Absolvent Sommersemester 2016

In 4 Wörtern zusammengefasst: Praxisnah, vielseitig und herausfordernd sowie wegbereitend. 

Praxisnah: Besonders habe ich den inhaltlichen Bezug zur Praxis und die unmittelbare Nähe zur Wirtschaft geschätzt. Die berufliche Erfahrung der ESB-Professoren spiegelte sich in sehr praxisnahen, aktuellen Vorlesungsinhalten wider. Eine einwöchige internationale Exkursionsreise zu verschiedenen Automobilherstellern stellte für mich ein persönliches Highlight des ganzen Studiums dar.

Vielseitig und herausfordernd: Das breite Spektrum an Vorlesungsinhalten von Marketing über Materialwirtschaft bis hin zu Projektmanagement hat mir die Vielseitigkeit und Komplexität unterschiedlicher Fachdisziplinen aufgezeigt. Dieser Spagat zwischen anfangs vermeintlich zusammenhangslosen Fächern war für mich sehr anspruchsvoll. Jedoch genau diese Fähigkeit, sich mit verschiedenen Themenstellungen schnell auseinandersetzen zu können, konfrontiert mich täglich in meinem Beruf und ich möchte die Erfahrung nun nicht mehr missen.

Wegbereitend: Die ESB-Karrieremessen gaben mir zu Studienbeginn einen Überblick an möglichen Arbeitgebern und waren ein paar Semester später die Basis für mein Praxissemester. Die Möglichkeit ein Praktikum bei einem globalen Konzern zu machen war durch das Studium greifbarer als jemals zuvor. Ebenso war das Auslandssemester eines der wichtigsten Elemente des Studiengangs. Neben interessanten Vorlesungen standen Sprachkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen im Vordergrund und ließen mich fachlich sowie menschlich reifen. Durch das integrierte Auslandssemester war zudem ein weiteres „must-have“ Kriterium bei vielen Arbeitgebern abgehakt.

Wie verlief der Studienstart? Gibt es einen typischen Tages- oder Wochenablauf im BSc Production Management?

Anna Poetzl, Studienbeginn Wintersemester 2017/18

Das Einleben in den Studiengang fiel mir von Anfang an recht leicht. Dies lag vor allem an der überschaubaren, familiären Größe des Semesters und den verschiedenen Einführungsveranstaltungen. Bei diversen Aktionen, beispielsweise einer Campusrallye, Bowling oder den legendären Freshman Games, lernten wir uns untereinander relativ schnell kennen. Sehr gut gefallen hat mir daran auch, dass man direkt Kontakt zu Leuten aus höheren Semestern hatte. Diese Kontakte pflege ich auch jetzt noch und es ist immer praktisch zu hören, was einen in Zukunft erwartet.

Da man bei PM die ersten Semester alle Kurse zusammen besucht, kommt man jeden Morgen mit den gleichen bekannten Gesichtern in die Vorlesungsräume, was ich als sehr angenehm empfinde.

Als WIng-Student hat man den großen Vorteil im neusten ESB Gebäude Vorlesungen zu haben, was wir sehr genießen.

Je nach Semester hat man unter der Woche mehr oder weniger Vorlesungen, man verbringt aber auf jeden Fall viel Zeit an der Hochschule, da viele Gruppenarbeiten, beispielsweise Planspiele oder gemeinsame Präsentationen, zum ganz normalen Alltag eines ESB-Studenten gehören. Das sorgt für viel Arbeit während des Semesters, man arbeitet quasi immer an einer Präsentation oder Hausarbeit, es nimmt aber auch den Druck vor den Prüfungen, da man dadurch schon Punkte zum Bestehen eines Moduls sammelt.

Viele Dozenten stammen aus der Praxis, daher sind die Vorlesungen meistens recht spannend gestaltet, trockene Theorie kommt bei uns vergleichsweise selten vor. Dafür muss man aber auch die ein oder andere Vorlesung an einem Samstag über sich ergehen lassen.

Generell lebt man sich dank des familiären Umfelds schnell an der ESB ein findet für jedes Anliegen einen Ansprechpartner. Im zweiten Semester PM ist es vorgesehen, dass man während der so genannten Blockwoche eine mehrtägige Exkursion macht, wir waren beispielsweise in Prag – definitiv eine unvergessliche Zeit, seit der unser Semester nochmal stärker zusammengewachsen ist.

Wie sieht der Studienalltag im BSc Production Management aus?

Kevin Sier, Studienbeginn Wintersemester 2017/18

Mein Name ist Kevin Sier, ich bin 21 Jahre alt und studiere im dritten Semester Production Management.

Mir gefällt sehr an der ESB Business School, dass wir nicht allzu große Klassen haben. Wir sind ungefähr 42 Studierende pro Semester, was den Professoren die Möglichkeit gibt, spezifischer auf Fragen während der Vorlesung einzugehen. Des Weiteren können wir zusätzlich zu unseren Vorlesungen durch Tutorien den Stoff vertiefen und üben. Diese Tutorien werden jeweils von Studenten und Studentinnen aus einem höheren Semester geleitet.

Außerdem gibt es an der ESB die Möglichkeit, in verschiedene Ressorts einzutreten, was sehr die Gemeinschaft fördert.

Ich zum Beispiel bin in der Studierendenvertretung und eine meiner Aufgaben ist es, die Kommunikation mit unseren Partnerstudiengängen International Business und International Management Double Degree zu führen. Dadurch knüpft man sehr einfach Kontakte und lernt neue Personen kennen, was den Studienalltag oft einfacher macht!

Wie verläuft die Praktikumsphase im BSc Production Management?

Justin Kurz, Studienbeginn Sommersemester 2017

Allgemein möglich sind Praktika mit einer kaufmännischen, technisch-organisatorischen oder Ingenieursausrichtung. Die genauen Ansprüche werden vor Praktikumsantritt ausführlich vorgestellt und erklärt. Mein Semester hat diese Informationen gegen Ende des zweiten Semesters erhalten.

Für mein Praktikum habe ich mich für eine Stelle in der “Travel Retail”-Sparte, also im Salesbereich, bei Hugo Boss in New York entschieden. Inhaltlich dreht sich dieses um eine Vielzahl an kaufmännischen Tätigkeiten und ein wenig um technisch-organisatorische Aspekte. Ich arbeite hauptsächlich mit Excel und SAP und habe viel Kontakt zu den Betreibern der Läden selbst. 

Indem ich diversen Leuten immer wieder einfach meine Hilfe angeboten habe, habe ich noch einen weitreichenderen Einblick in verschiedene Bereiche des Unternehmens erlangen können.

Für den Bewerbungsprozess wichtige Anhaltspunkte waren für mich:

  • Die Auslegung von persönlichen Interessen zur Eliminierung der breiten Masse an Bewerbungsmöglichkeiten (Auswahl einer Branche)
  • Die Begrenzung auf begeisternde Unternehmen
  • Informationen sammeln, gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch gehen
  • Eine Ausweichstelle haben (falls möglich). Eine Stelle bereits sicher zu haben verringert die Nervosität in Gesprächen
  • Nicht alles zu ernst nehmen