12.05.2020

Mathe und Informatik? Bitte "hart und trocken"!

Auf der Website hartundtrocken.de lassen zwei ESB-Professoren Mathe- und Informatikbegeisterte online lernen.

Von Volker Reichenberger & Dirk Schieborn

Als vor einigen Wochen klar wurde, dass das Sommersemester online stattfinden wird, waren sich die ESB-Professoren Dirk Schieborn und Volker Reichenberger einig, diese Chance nutzen zu wollen. „Viele der Dinge, mit denen wir uns seit Jahren beschäftigen, die wir an der ESB bisher aber wenig genutzt haben, können wir nun für die Studierenden einsetzen“, sagen die beiden Professoren. An der ESB Business School lehren sie Mathematik, Informatik und Data Science, haben sich aber beide bereits seit den frühen Tagen des Internets mit dem Design von Webseiten und Online-Publishing befasst.

Als Lehrende an der ESB machen Prof. Dr. Volker Reichenberger und Prof. Dr. Dirk Schieborn keine halben Sachen. Deshalb schufen sie gleich eine eigene Plattform: Auf der Seite www.hartundtrocken.de stellen sie ihre Lehrvideos für alle Interessierten zugänglich online. "Dass hochwertige Lehre in den Inhalten steckt, soll man schon an der Aufmachung merken.“ Auch ein YouTube-Kanal, eine Mailingliste, sowie begleitende Instagram- und Facebook-Kanäle gehören für die beiden Professoren zu einem professionellen Auftritt.

"Gerade für die unteren Semester soll die Einstiegsbarriere möglichst niedrig sein. Der Zugriff soll auf den Kanälen möglich sein, die die Studierenden sonst auch kennen und nutzen“, sagen Reichenberger und Schieborn. Die Lehrvideos sind speziell für die Vorlesungen in diesem Semester erstellt. Sie können aber auch „quer“ gesehen werden, um Inhalte aus früheren Semestern aufzufrischen oder sich vorab über Themen wie SQL, formale Systeme oder komplexe Zahlen zu informieren. Die Inhalte für die Studierenden der ESB werden von Übungsaufgaben, Skripten und virtuellen Question-and-Answers begleitet. Die ersten Wochen von hartundtrocken zeigen, dass das Angebot gut ankommt.

„Uns war klar, dass wir uns damit viel vorgenommen haben, und der Aufwand ist immens. Aber wir wollten unseren Studentinnen und Studenten zeigen, dass wir uns in dieser schwierigen Situation für sie voll ins Zeug legen.“