31.08.2020

Netzwerk auf Augenhöhe

Unternehmen und ESB-Studierende profitieren vom internationalen IABEP-Netzwerk.

Karin Swain, Arno Schoy, Eva Perseke und Matheus Soares von TUBEX

Matheus Soares, Sandra Wahl und Eva Perseke von TUBEX

Von Sven Rottner

2017 gründete die ESB Business School gemeinsam mit weiteren Partnern die International Association of Business and Engineering Professionals (IABEP). Der Zusammenschluss internationaler Unternehmen und akademischer Vertreter aus aller Welt fördert den regen Austausch von Wissen und Forschungsergebnissen aus dem akademischen Umfeld sowie der industriellen Praxis. Unter dem Dach von IABEP arbeiten die Teilnehmer effektiv an interdisziplinären Lösungen globalwirtschaftlicher Herausforderungen. Auch die Studierenden der ESB profitieren von dem internationalen Netzwerk.

IABEP setzt auf einen hohen Praxisbezug der Lehre und spricht vor allem Studentinnen und Studenten an, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Im Rahmen von kooperativen Abschlussarbeiten greifen die IABEP-Mitgliedsunternehmen immer wieder auf die Expertise der ESB Business School zurück.

Im vergangenen Sommersemester realisierten beispielsweise mehrere Studierende aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, vom BSc International Business und vom MBA International Management Part Time ihre Abschlussprojekte bei IABEP-Partnern. Ein Team aus dem Studiengang BSc International Operations and Logistics Management (IOLM) untersuchte beispielsweise die Wirtschaftlichkeit von Mehrwegtransportverpackungen. Es ermittelte außerdem, ob und in welcher Form sich diese Lösung bei den Partnerunternehmen Kärcher, Trumpf, Erbe und Wiha lohnt. Der Kontakt zu den Teilnehmern des IOLM-Projekts kam ebenfalls über IABEP zustande.

Im Rahmen von IABEP sind nur Kooperationen zwischen Mitgliedern möglich. So wächst der Wirkungskreis des Verbunds kontinuierlich und der Wissenstransfer spielt sich auf Augenhöhe und unter Berücksichtigung beider Positionen ab.

Das Unternehmen TUBEX aus Rangendingen ist seit Juli 2019 Mitglied bei IABEP. Auch hier stieß das Netzwerk einen Kompetenzaustausch an. Alleine im vergangenen Sommersemester arbeiteten ESB-Studierende an vier Abschluss- und Projektarbeiten, die sich mit dem neu eingeführten Vorschlagswesen des Unternehmens auseinandersetzten. TUBEX testet dieses Konzept momentan, um die allgemeine Produktivität und die Motivation der Mitarbeitenden zu steigern.

Leopold Werdich, CEO von TUBEX, zieht ein rundum positives Fazit zu der Kooperation: „Die Projektarbeiten halfen uns, unsere Unternehmenskultur weiterzubringen. Den Studierenden gelang der kulturelle Transfer des bei TUBEX Brasilien erfolgreichen Vorschlagswesens. Beratend standen uns Prof. Dr. Hazel Grünewald von der ESB und Prof. Antonio Teixeira der FGV Sao Paulo School of Business Administration zur Seite.“