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26.11.2021

"Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte"

Interview mit Gastdozent Dr. Nnamdi Oguji von der KONE Corporation in Finnland

Von Sven Rottner

Truly International: Regelmäßig unterrichten Gastdozierende aus der ganzen Welt an der ESB Business School. Studierende wie Lehrende erhalten dadurch Einblicke in kulturelle und akademische Besonderheiten. Nnamdi Oguji spricht im Interview über seine Zeit an der ESB Business School. Der Business Development Expert ist sich sicher, dass ein Bezug zur Praxis für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge fundamental wichtig ist. Er hebt außerdem die Bedeutung digitaler Fertigkeiten in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt hervor. An der ESB Business School hielt er Vorlesungen zu International Sourcing im Studiengang MSc International Business Development.

Mit welchem Ansporn unterrichteten Sie an der ESB Business School?

Als Lehrender möchte ich die Studierenden an meinem Wissen teilhaben lassen und ihnen ein Grundgerüst vermitteln, das auf gründlicher empirischer Forschung und Erfahrung basiert. Die ESB Business School ist eine Institution, die sich stark auf praktische Lehrformate fokussiert, was sich sehr gut mit meiner Vorstellung erfolgreicher Lehre deckt. Außerdem habe ich gehört, dass die Studierenden der ESB zu den besten Deutschlands gehören. Die Möglichkeit, mit solch außergewöhnlichen Menschen zu arbeiten, war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Was war Ihr erster Eindruck von der ESB Business School? Gab es etwas, was Ihnen besonders auffiel?

Mir fiel gleich auf, dass die Qualität der Lehre an der ESB Business School eine große Rolle spielt. Es freute mich zu sehen, dass die Studierenden sehr eigenständig und motiviert lernten. In den Vorlesungen waren sie neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen, sie stellten Fragen und schufen eine sehr interaktive Lernumgebung.

Haben Sie vielleicht schon einen Ort in Reutlingen oder auf dem Campus, wo Sie sich besonders gerne aufhalten?

Ich verbrachte gerne Zeit in der Mensa, weil man dort viele Kollegen treffen und netzwerken kann. Dieses soziale Element war mir sehr wichtig, weil ich dadurch viel über die Organisationskultur der ESB Business School erfuhr. Außerhalb der Vorlesungen war das McFit einer meiner Lieblingsorte in Reutlingen.

Gibt es etwas, was Sie den Studierenden raten würden?

Ich würde den Studierenden empfehlen, ihre Kompetenzen im Bereich Datenanalyse auszubauen, weil dies eine Voraussetzung in einer immer stärker digitalisierten Welt ist. Die Unternehmen setzen ganz auf Digitalisierung und greifen auf Technologien der Industrie 4.0 zurück. Aus diesem Grund sehe ich einen Bedarf an Absolventinnen und Absolventen, die entsprechende Fertigkeiten vorweisen können.

Wo liegen die größten Unterschiede zwischen der ESB Business School und Hochschulen in anderen Ländern?

Ich habe bereits in vielen Ländern Europas gelehrt (Niederlande, Finnland, Schweden und Deutschland). Ich finde, dass sich die Studierenden an der ESB in Vorlesungen viel stärker einbringen als das in Finnland der Fall ist. Das schätze ich sehr.

Die internationale Lehre ist sowohl bereichernd als auch herausfordernd. Wie sieht ihr Rezept für eine besonders erfolgreiche internationale Vorlesung aus?

Meine Vorstellung einer wirklich internationalen Umgebung ist es, anderen Kulturen gegenüber offenzusein. Das beinhaltet, die Vielfältigkeit der Studierenden zu akzeptieren und und die Lehrumgebung an ihre Bedürfnisse anzupassen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die arbeitsbezogene Lehre. Die Studierenden von heute haben bereits vor Studienbeginn eine Menge Praxiserfahrung gesammelt. Darum erwarten sie praxisbezogene Kurse und Vorlesungen, in denen sie weiteres Rüstzeug für das Berufsleben erhalten. Ich beginne meine Vorlesungen damit, die Erwartungen der Studierenden einzusammeln. Dadurch kann ich Leichter erkennen, welche Themen bisher noch nicht aufgegriffen wurden. Andererseits erlaubt dieses Vorgehen eine gewisse Flexibilität, was den Inhalt der Vorlesung betrifft. Ich greife außerdem auf Fallstudien, Simulationen und meine eigene Berufserfahrung zurück, um die Lehre mit der Praxis zu verknüpfen.

Welche Erfahrungen nehmen Sie aus Reutlingen mit?

Die wichtigsten Erfahrungen waren die gute Organisation der Hochschule und die herzliche Aufnahme von Kolleginnen, Kollegen und Studierenden, die alle sehr freundlich und aufgeschlossen sind.

Vielleicht können Sie Ihre Zeit an der ESB Business School in einem Satz zusammenfassen?

Meine Erfahrungen hier waren erstklassig und ich würde anderen Lehrenden ganz sicher die ESB Business School empfehlen. Ich hoffe, bald wieder hier zu sein.

Vielen Dank für das Gespräch!