09.05.2019

Responsible Digitisation

Workshop mit SAP Technologie- und Nachhaltigkeits-Expertin Corinna Kramer

Aktuelles Thema, hoher Praxisbezug: Workshop zum Thema "Responsible Digitisation" mit Corinna Kramer, SAP.
Aktuelles Thema, hoher Praxisbezug: Workshop zum Thema "Responsible Digitisation" mit Corinna Kramer, SAP.

Prof. Dr. Maud Schmiedeknecht

Wie können Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), künstliche Intelligenz und Blockchain zur Bewältigung von globalen Herausforderungen genutzt werden? Welche Chancen ergeben sich aus dem Einsatz dieser Technologien und wie müssen wir ihre Risiken bewerten?

Diese hochaktuellen Themen diskutierte die Nachhaltigkeits-Expertin Corinna Kramer an der ESB Business School im Rahmen der Vorlesung „Sustainability Management“ von Prof. Dr. Maud Schmiedeknecht intensiv mit Masterstudierenden des MSc International Business Development (IBD) und MSc International Accounting, Controlling and Taxation (IACT).

Kramer studierte Geoökologie mit Schwerpunkt Umweltmanagement an der Universität Tübingen. Seit 2008 bei der SAP, unterstützt sie zunächst zahlreiche Unternehmen national und international bei der Einführung von Software zur Umsetzung von Umwelt-, Arbeitsschutz und Nachhaltigkeits-anforderungen. Ihr derzeitiger Schwerpunkt im Produktmanagement für IoT ist das Thema verantwortungsvolle Digitalisierung. Kramer gab interessante Einblicke, wie der Technologiekonzern SAP zu den eingangs genannten Fragen Position bezieht und die signifikanten Auswirkungen, die die Digitalisierung auf Menschen, Kunden und die Gesellschaft haben kann adressiert.

SAP möchte mit dem selbst erklärten Ziel „help the world run better and improve people’s lives” einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten. Vor diesem Hintergrund definiert der Technologiekonzern, was für ihn verantwortungsvolles Handeln in Zusammenhang mit Digitalisierung bedeutet – sowohl im Hinblick auf eigene Unternehmensprozesse, als auch auf die Entwicklung und den Einsatz seiner Softwareprodukte. Corinna Kramer hat dafür ein Workshopformat aufgesetzt, um die Haltung der SAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zum Thema „responsible digitization“ zu verstehen. In diesen Workshops arbeiteten Mitarbeitende aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen und Regionen heraus, was verantwortungsvolles Handeln für SAP beinhalten sollte.

Genau dieses Workshopformat durchliefen die Studierenden dann auch unter Kramers Anleitung. Sie versetzten sich in die Lage von SAP-Mitarbeitern und generierten im Laufe des Prozesses eigene Ideen für SAPs Verantwortlichkeiten. „Responsible digitization“ kann gelingen, so das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wenn der Wille des Unternehmens und die Haltung der Mitarbeiter klar definierte Ziele haben und übereinstimmen.