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10.06.2021

Forschungssemester in Südafrika

Studierende des MSc Digital Industrial Management and Engineering über ihre Erfahrungen an der Stellenbosch University

Timur Landmann, Adrian Burkhart und Thorge Lackner von der ESB Business School studieren gemeinsam mit Bradley Fourier und Theuns Kuehn von der Stellenbosch University (v. l.).

Von Sven Rottner

Im Studiengang MSc Digital Industrial Management and Engineering verbringen die Studierenden ihr zweites Semester als Forschungssemester an einer von zwei Partneruniversitäten. Trotz Pandemie konnten Adrian Burkhart, Timur Landmann und Thorge Lackner ihr Auslandssemester zumindest teilweise an der Stellenbosch University in Südafrika erleben. Im Interview erzählen sie von ihrer verschobenen Ankunft in Stellenbosch, ihrem Studienalltag und den Freizeitaktivitäten, die Stellenbosch zu bieten hat.

Sie verbringen Ihr zweites Semester an der Stellenbosch University in Südafrika. Konnten Sie gleich zu Beginn des Sommersemesters an die Partneruniversität?

Adrian Burkhart: Mit leichter Verspätung konnten wir Anfang April nach Stellenbosch reisen. Den ersten Teil des Semesters verbrachten wir tatsächlich in Deutschland.

Timur Landmann: Für uns hat die Reise schon Anfang dieses Jahres mit Online-Modulen begonnen, die wir an der Stellenbosch University belegt haben. Natürlich wären wir gerne früher nach Stellenbosch geflogen, um uns direkt mit anderen Studierenden vor Ort auszutauschen.

Thorge Lackner: Die Online-Vorlesungen haben aber gut funktioniert. Unsere Module waren in Vorträge und Gruppenarbeit aufgeteilt. Besonders durch das Arbeiten im Team mit Studierenden der Stellenbosch University konnten wir erste Kontakt knüpfen.

Wie sieht der Studienalltag an der Stellenbosch University aus?

Landmann: Die Stellenbosch University ist eine der größten Universitäten Südafrikas und insbesondere die Fakultät für Engineering ist sehr renommiert. Mit unseren südafrikanischen Kommilitoninnen und Kommilitonen haben wir die Universitätsgebäude bereits ausgiebig erkundet.

Lackner: Unseren Arbeitsplatz teilen wir uns im Gebäude für Industrial Engineering mit weiteren Masterstudierenden, was einen Austausch sehr einfach macht. Außerdem befinden sich die Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe zu den Büros der betreuenden Professoren.

An welchen Forschungsprojekten arbeiten Sie momentan?

Landmann: Meine Forschung handelt von der Mensch-Roboter Kollaboration. Ziel ist herauszufinden, wie Leichtbauroboter flexibel und gleichzeitig sicher in der in der Produktion integriert werden können.

Burkhart: Mein Thema beschäftigt sich mit intelligenten Produkten in der Montage. Ich möchte mit meiner Arbeit ein Vorgehen entwickeln, das Unternehmen ermöglicht, die Potenziale und Umsetzung von intelligenten Produkten zu erleichtern.

Lackner: Im Fokus meiner Forschung steht der Einsatz von 5G im industriellen Umfeld. Durch die Entwicklung eines Frameworks in meiner Arbeit soll die Umsetzung von 5G-Anwendungsfällen für die Montage und Logistik erleichtert werden.

Wie ist das Studentenleben in Stellenbosch außerhalb des Studienalltags?

Landmann: Es gibt hier viele Restaurants und andere Möglichkeiten, den Tag ausklingen zu lassen. Neben Barabenden oder einem gemütlichen Abendessen kommen aber auch sportliche Aktivitäten nicht zu kurz. Es gibt viele Tennisplätze an der Universität. Außerdem laden die traumhaften Trails in den Bergen zum Radfahren ein.

Lackner: In der Nähe gibt es auch mehrere Strände. Wer begeisterter Läufer ist, findet immer einen Laufpartner oder eine Laufgruppe, der er sich anschließen kann.

Burkhart: Die Sportteams der Universität Stellenbosch bieten zusätzlich Vereinssportarten wie Rugby, Hockey, Golf und Leichtathletik an.

Was gibt es sonst in Stellenbosch zu erleben?

Landmann: Im Vordergrund steht natürlich, das eigene Forschungsthema voranzutreiben und die in Südafrika gewonnenen Erkenntnisse einfließen zu lassen. Es gibt aber auch Wochenenden, an denen wir die Natur Südafrikas entdecken und die Kultur kennenlernen. Mit unseren südafrikanischen Kommilitoninnen und Kommilitonen haben wir daher mehrere Reisen gemacht.

Lackner: Einer der Ausflüge ging für ein Wochenende entlang des Westkaps und vieler Orte, die nur Insidern bekannt sind. Darüber hinaus hatten wir sogar die Gelegenheit, Zeit mit südafrikanischen Familien von Mitstudierenden zu verbringen.

Burkhart: Wir hatten außerdem die einmalige Chance, Zeit auf einer südafrikanischen Farm in der Nähe von Mossel Bay zu verbringen. Im Vergleich zu Kapstadt und Stellenbosch konnten wir so auch Einblicke in das ländliche Leben Südafrikas gewinnen.

Vielen Dank für das Teilen dieser Erfahrungen.

Mehr über den Studiengang MSc Digital Industrial Management and Engineering erfahren Sie bei der Info-Session am 11. Juni von 14 bis 14:30 Uhr oder am 1. Juli von 16 bis 16:30 Uhr.