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03.12.2020

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Anlaufstelle an der Hochschule ist die Schwerbehindertenvertretung

von: Tina Schmidt

Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Seit 1993 soll mit diesem Tag am 3. Dezember weltweit das öffentliche Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderungen gestärkt und der Einsatz für ihre Würde und Rechte gefördert werden. Neben dem Diskriminierungsverbot ist in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben festgelegt. Das betrifft auch die Inklusion im Bildungsbereich und den Zugang zum Arbeitsmarkt. Der Hochschule Reutlingen ist es ein wichtiges Anliegen, eine an Chancengerechtigkeit orientierte Hochschulkultur zu schaffen und die Perspektivenvielfalt auf dem Campus zu fördern. Daher will sie Bedingungen schaffen, die den unterschiedlichen Interessen und Lebenslagen von Studierenden und Mitarbeitenden gerecht werden.

Das Team der Schwerbehindertenvertretung an der Hochschule Reutlingen berät und unterstützt Menschen mit Behinderung:

Als gewählte Vertrauenspersonen sind Martina Traub-Kaiser und ihre Stellvertreterinnen Anne-Cathrin Lumpp, Hildegard Schuller-Gomes und Cornelia Küster für Mitarbeitende und Lehrende zuständig. Kernaufgabe ist es, die Teilhabe behinderter Hochschulbeschäftigter am Arbeitsleben zu fördern sowie ihnen helfend und beratend zur Seite zu stehen. Sie sind Ansprechpartnerinnen für betroffene Kolleginnen und Kollegen, aber auch für jede und jeden, der zur Thematik Fragen hat. Die jährlich organisierte Versammlung für Kolleginnen und Kollegen mit Schwerbehindertenstatus dient dem Austausch und greift aktuelle Themen auf. Sie stehen im regelmäßigen Austausch mit dem Präsidium der Hochschule zu entsprechenden Themen und nehmen an Bewerbungs- und Berufungsverfahren teil, wenn Personen mit Schwerbehindertenstatus involviert sind. Außerdem werden sie bei Neu- und Umbauten zum Thema „Barrierefreiheit“ einbezogen. Regelmäßige Fortbildungen und der Austausch mit Schwerbehindertenvertretungen anderer öffentlicher Einrichtungen ergänzen die Aufgaben.

Anlaufstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung ist die Zentrale Studienberatung (ZSB). Als stellvertretende Schwerbehindertenbeauftragte ist Veronika Donay die erste Kontaktperson für Studierende mit Beeinträchtigung. Die ZSB berät und unterstützt Studieninteressierte und Studierende rund um das Thema Nachteilsausgleich. Dazu gehören Informationen und Beratung zum individuellen Fall, die Ausgabe von Infomaterial, die Unterstützung bei der Antragsstellung, die Stellungnahme auf Anforderung des Sozialleistungsträgers und des zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden, die Mithilfe bei der Vermittlung von Assistenzen, technischen Hilfsmitteln etc. sowie die Zusammenarbeit mit den anderen relevanten Schnittstellen (Hochschuldidaktisches Zentrum, Fachschaften, Prüfungsausschussvorsitzenden, Sozialamt, Eingliederungshilfe etc.).

In den kommenden Jahren möchte die Hochschule Reutlingen weiter an der Förderung einer durch Diversität geprägten Campuskultur arbeiten und in diesem Zuge auch die Infrastruktur für Menschen mit Behinderung weiter ausbauen. Dahinter steht die Überzeugung, dass Perspektivenvielfalt und Wertschätzung ein gegenseitiges Voneinander-Lernen und damit auch Zukunftsfähigkeit und Innovativität ermöglichen.