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07.12.2020

Kaltes Wetter, warmer Empfang

Drei Austauschstudierende über ihr Semester an der ESB Business School

Amélie studiert an der NEOMA Rouen in Frankreich und ist Gaststudentin im MSc International Accounting, Controlling and Taxation / MSc International Business Development.

Naiara studiert an der Universidade Federal de Ouro Preto, Brasilien und ist Gaststudentin im BSc International Operations and Logistics Management.

Vlad-Nicolae studiert an der Bucharest University of Economic Studies in Rumänien und ist Gaststudent im BSc International Business.

Von Katrin Reil

Sie kommen aus Taiwan, Spanien, Mexiko oder Schweden – und das trotz Corona. Insgesamt 22 Studierende aus 10 Ländern verbringen derzeit ein Austauschsemester an der ESB Business School. Amélie aus Frankreich, Naiara aus Brasilien und Vlad-Nicolae aus Rumänien erzählen im Interview von ihren Erfahrungen:

Die ESB Business School ist mit einem Hybridmodell ins Wintersemester 20/21 gestartet. Wart ihr auch auf dem Campus?

Vlad: Ich hatte zwei Möglichkeiten: Nach Deutschland zu kommen und hier vor Ort zu studieren oder in Rumänien zu bleiben und meine Kurse online zu absolvieren. Ich habe mich dazu entschieden nach Reutlingen zu kommen, weil ich dadurch eine ganz andere, bessere Erfahrung habe, mich interkulturell mit anderen Studierenden austauschen kann und mehr Interaktion habe.

Naiara: Von meinen Kursen fanden nur zwei auf dem Campus statt. Diese waren aber definitiv gut, weil ich dadurch die Dynamik in den Präsenzveranstaltungen erleben und mehr über die Hochschule lernen konnte.

Wie hat es euch auf dem Campus gefallen? Was unterscheidet sich von eurem Heimatcampus?

Amélie: Es war sehr leer wegen des Hybridmodells, aber der Campus ist riesig!

Vlad: Ich mag den Campus, er ist groß, gut strukturiert und sehr gepflegt mit viel Grün. Ich lebe in einem Wohnheim auf dem Campus und finde das ist die beste Möglichkeit, das Studentenleben in Deutschland auszukosten, neue Freundschaften zu schließen und Wissen auszutauschen.

Naiara: Ich fand es super neue Leute zu treffen und das Campusleben zu genießen! Es ist sehr interessant wie vernetzt hier alles durch die Campuscard ist – ich kann damit alles Mögliche, vom Sachen ausdrucken bis hin zum Bücher ausleihen. Wie einfach es ist Bücher zurückzugeben ist auch toll.

Im Moment ist die ESB Business School wieder im Onlinemodus. Wie läuft es bei euch?

Naiara: Überraschend gut! Meine Kurse werden alle auf Englisch unterrichtet, das macht es mir sehr einfach, mich mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen auszutauschen. Die Lehrenden sind sehr aufmerksam und versuchen die Vorlesungen so interaktiv wie möglich zu gestalten.

Amélie: Im Hybridmodell war es definitiv einfacher den Vorlesungen zu folgen, das ist online schwieriger. Aber die Onlinelehre hat auch ihre Vorteile (länger schlafen oder selbst zu kochen zum Beispiel). Viele Dozenten versuchen ihre Kurse auch jetzt interessant und dynamisch zu gestalten.

Wie bleibt ihr mit euren Kommilitoninnen und Kommilitonen in Verbindung?

Vlad: In den ersten Monaten des Semesters war das natürlich einfacher. Wir haben uns mit allen Austauschstudierenden der Fakultät getroffen, eine Campustour gemacht und sind mit unseren „Student Buddies“ durch Reutlingen gelaufen. Außerdem habe ich an einer richtigen Stadtführung teilgenommen, die ich sehr spannend fand. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Studierendenvertretungen, die es uns einfacher gemacht haben, hier anzukommen. Super organisiert und sehr nett!

Amélie: Ich lebe in einer WG mit anderen Studierenden, das macht es leichter. Wegen des Lock-downs ist es natürlich schwierig, manche Aktivitäten durchzuführen. Aber wir halten viel Kontakt über Social Media.

Warum habt ihr euch entschieden, an die ESB zu kommen?

Amélie: Die ESB ist eine Partnerhochschule der NEOMA und hat dort einen sehr guten Ruf. Außerdem wollte ich mein Deutsch verbessern. Ich freue mich, dass ich trotz der aktuellen Situation ein Austauschsemester machen, ein neues Land erkunden und neue Freunde finden konnte.

Naiara: Vor einigen Jahren haben Freunde von mir ein Austauschsemester an der ESB gemacht und ihre Berichte klangen super! Ein Auslandssemester ist bei uns nicht verpflichtend, aber ich wollte diese Erfahrung wirklich machen. Weil meine Hochschule noch dazu eine Partnerhochschule der ESB ist kam ich hierher.

Vlad: Ich wollte neue Erfahrungen machen und eine weitere Seite des Studentenlebens entdecken. Ich glaube, dass ein Auslandssemester eine tolle Erfahrung ist, die einen Menschen zum Positiven verändert, neue Standpunkte aufzeigt und einen unabhängiger macht. Man kann sich Herausforderungen besser anpassen und vor allem Erinnerungen schaffen und neue Freundschaften schließen.

Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Studium an der ESB Business School und in euren Heimatländern?

Vlad: Der größte Unterschied ist, dass das Studium an der ESB für mich wirklich eine „truly international“ Erfahrung ist. Ich kann hier neue Kulturen kennenlernen und in einer völlig anderen Umgebung leben!

Naiara: Das Wetter natürlich! Da ich aus Brasilien komme kenne ich so niedrige Temperaturen nicht und ich weiß, dass es noch kälter werden kann. Im Ernst: Ich glaube der Hauptunterschied ist, dass Austauschstudierende hier so sehr unterstützt werden. Außerdem lerne ich eine neue Kultur und Menschen aus der ganzen Welt kennen. Das ist für mich eine magische Erfahrung!