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30.11.2020

Masken für den guten Zweck

Studierende des BSc International Business verkaufen ESB-Masken.

IB-Studentin Katja Friedrich hat den Verkauf maßgeblich mitorganisiert.

Wie lässt sich ein möglichst risikofreier Studienalltag auf dem Campus realisieren? Insbesondere in den ersten Wochen des Semesters, die noch im Hybridmodell durchgeführt wurden, beschäftigte diese Frage die Studierenden an der ESB Business School. Weil das Tragen von Masken derzeit auch auf dem Gelände der Hochschule Reutlingen Pflicht ist, designte eine Gruppe Studierender aus dem BSc International Business Masken mit ESB-Aufdruck. Sie sollen Studierende und Lehrende schützen und sind ein wertvoller Beitrag zu einem verantwortungsvollen Miteinander in Zeiten der Pandemie – auf dem Campus und darüber hinaus. Der Erlös des Maskenverkaufs geht an die Corona-Nothilfe des DRK. Die beiden IB-Studierenden Katja Friedrich und Nick Wilhelm organisierten  die Aktion maßgeblich mit. Im Gespräch erzählen die beiden von ihrem Projekt:

Fast jeder besitzt inzwischen bereits Alltagsmasken mit unterschiedlichen Motiven. Wie kamen Sie auf die Idee, ESB-spezifische Masken zu produzieren?

Katja Friedrich: Es war uns sehr wichtig, Merchandise zu gestalten, das den Studierenden nutzt und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der ESB stärkt. Gerade in Zeiten der Pandemie, wo die Studierenden keine Möglichkeit haben, die ESB und ihre ‘richtige’ Atmosphäre kennenzulernen, wollten wir ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln und der ESB-Community aktiven Schutz vor dem Virus bieten.

Seit einigen Wochen findet die Lehre an Hochschulen wieder verstärkt im virtuellen Raum statt. Direkter und persönlicher Austausch ist kaum möglich. Wie haben Sie dennoch den Bedarf an Masken ermittelt?

Friedrich: Grundsätzlich möchten wir gerne studiengangsübergreifend das Zusammengehörigkeitsgefühl aktiv stärken. Deshalb bieten wir die Maske allen ESB-Studierenden an. Durch eine Umfrage an alle Semester und ESB-Studiengänge verschafften wir uns einen groben Überblick über die Nachfrage von Studierendenseite. Daneben erwogen wir, dass auch Professorinnen und Professoren Interesse an den Masken haben könnten oder manche Studierende mehrere Masken erwerben möchten.

Der Campus ist aufgrund der pandemischen Situation zur Zeit leer. Wie organisieren Sie den Verkauf?

Nick Wilhelm: Wir haben ein Konzept erarbeitet, das den Verkauf trotz Pandemie ermöglicht. Dabei versenden wir die Masken hauptsächlich, um Aktivitäten auf dem Campus zu verhindern. So erreichen wir auch Studierende der höheren Semester oder solche, die momentan ihr Praktikum absolvieren.

Was passiert mit den Einnahmen?

Wilhelm: Die Einnahmen werden wir an die Corona-Nothilfe spenden. Um genau zu sein, an das Hilfsprojekt des DRK.

Friedrich: Gerade in der aktuellen Situation war es uns wichtig, eine Organisation zu unterstützen, die aktiv an der Bekämpfung des Virus beteiligt ist. Die Corona-Nothilfe des DRK erschien uns als eine passende Organisation, da sie Hilfe auf verschiedensten Ebenen anbietet.

Der Verkauf startete in dieser Woche. Ist ein längerfristiger Verkauf geplant?

Wilhelm: Wir planen durchaus einen längerfristigen Verkauf, da das Produkt voraussichtlich länger relevant bleiben wird. Das Ziel ist es, so viele Studierende, Lehrende und Mitarbeitende an der Hochschule wie möglich mit unseren Masken auszustatten.

Friedrich: Wir können uns auch vorstellen, neue Designs zu gestalten, um auch weiterhin ESBler zu schützen und den Zusammenhalt zu stärken. Die ESB ist eine Familie und daran soll auch die aktuelle Situation nichts ändern.

Haben Sie bereits Feedback zu Ihrer Idee und zum Verkauf erhalten?

Wilhelm: Ja durchaus, das Feedback zu dem Produkt und dem Verkaufskonzept war durchweg positiv Wir denken, das liegt vor allem am modernen und schönen Design, aber auch an der allgemeinen Situation.

Friedrich: Die hohe Nachfrage hat uns positiv überrascht. Es scheint, als würden sich alle sehr freuen, bald den ‘Spirit’ der ESB zu verbreiten, und nicht das Virus.

Vielen Dank für das Gespräch.


Wichtige Information: Aufgrund der hohen Nachfrage sind bis auf weiteres keine Masken mehr bestellbar.