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18.01.2021

Mode, Marke, Marketing

Studierende präsentieren Analyseergebnisse aus Projektseminar mit Hugo Boss

Von Katrin Reil

Wie kann man den Markenerfolg von Modenschauen analysieren und bewerten? Für den Moderiesen Hugo Boss widmeten sich Studierende des BSc International Management Double Degree dieser Frage im Projektseminar Marktanalyse. Ihre Ergebnisse stellten die vier Teams nun bei der Abschlusspräsentation vor.

„Am interessantesten war es zu sehen, dass alle Gruppen verschiedene Schwerpunkte gesetzt haben“, sagt Ann-Katrin Kaimer. Ihr Projektteam "CAD Consulting" meldete sich in den vergangenen Monaten immer wieder auf der Website und dem Instagram-Kanal der ESB Business School und berichtete von seiner Arbeit. Bei der Abschlusspräsentation zeigte die Gruppe ihre Ergebnisse: „Um den Anforderungen aller Stakeholder entsprechen zu können, haben wir empfohlen verschiedene Kennzahlen für die operative und die strategische Ebene zu definieren. So kann nach Kriterien wie zum Beispiel regionalen oder demographischen Faktoren analysiert werden.“

Die anderen Projektteams fokussierten sich unter anderem auf eine verstärkte Auswertung der vorhandenen Daten sowie eine bessere Verknüpfung der Cluster Reach (Reichweite), Quality (Qualität) und Cost (Kost). Auch das Gewinnerteam beschäftigte sich mit diesen drei Faktoren und empfahl, Analysen künftig nicht nach Cluster, sondern integriert auf Basis des Ziels einer Maßnahme zu vorzunehmen. Das überzeugte auch Seminarleiter Prof. Dr. Tobias Schütz: “Dem Gewinnerteam ist es besonders gut gelungen zwischen “Metrics” bzw. Messzahlen und “KPIs” bzw. Steuerungsgrößen zu differenzieren und diese schlüssig in ein Management Cockpit einzufügen. Damit hatten sie am Ende die Nase vorne. Aber es war ein Kopf-and-Kopf Rennen.”

Auch Ann-Katrin Kaimer und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, die dicht hinter dem Gewinnerteam lagen, empfanden das Projektseminar als Bereicherung: „Es war sehr spannend einen Einblick in die Modewelt und in die Marketingabteilung eines großen Unternehmens zu bekommen. Außerdem war das Projekt extrem vielseitig. Von Marketing über Analytics bis hin zur Programmierung eines Dashboards haben wir viele verschiedene Fähigkeiten benötigt. Davor hatten wir anfangs etwas Respekt, sind aber definitiv an der Herausforderung gewachsen.“

Die Marketingleitung von Hugo Boss zeigte sich bereits vorab von der Leistung der Studierenden begeistert. Wenn möglich dürfen diese ihre Ergebnisse zeitnah auch persönlich auf dem Boss-Campus präsentieren.

Prof. Dr. Tobias Schütz unterstreicht abschließend noch einmal die Ergebnisse von praxisorientierten Projektseminaren: „Für die Studierenden geht es bei solchen Lehrveranstaltungen nicht nur um den Erwerb von Wissen, sondern vor allem darum selbstständige Projektarbeit zu leisten, so wie das später im Unternehmen der Fall sein wird. Auf der anderen Seite profitiert auch Hugo Boss von unseren Erkenntnissen und bekommt neuen, unverbrauchten Input von unseren Studierenden.“