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17.12.2021

Gelebter ESB Spirit

Interview mit Dekan Prof. Dr. Christoph Binder

Von Sven Rottner

50 Years in Business: Zum Jubiläum des Fachbereichs BWL an der Hochschule Reutlingen sprechen Vertreter aus Präsidium und Dekanat über ihre Zeit an der ESB Business School, die Bedeutung von Internationalität und Praxisnähe und ihre Vorstellungen für die Zukunft des Fachbereichs. Prof. Dr. Christoph Binder, Dekan der ESB Business School, war einst selbst Student an der Hochschule. Im Interview betont er außerdem die zahlreichen Erfahrungen, die er in seiner Zeit in der Unternehmensberatung gewonnen hat.

Wenn Sie an Ihre Studienzeit an der Hochschule Reutlingen zurückdenken: Welche Eindrücke hatten Sie, als Sie das erste Mal auf dem Campus waren?

Besonders toll fand ich, dass das gesamte studentische Leben auf dem Campus stattfindet. Sehr positiv blieb mir auch in Erinnerung, dass wir direkt nach der Einführungsveranstaltung der Fakultät vom StuBue in Empfang genommen wurden und im damaligen „Bierkeller“ unsere Kommilitoninnen und Kommilitonen gleich kennenlernten. Man fühlte sich von der ersten Minute an von allen willkommen geheißen und integriert.

Kurios war damals insbesondere das Essen in der Mensa: Die vordefinierten Plastiktabletts, auf denen das Essen portioniert wurde - bspw. die legendäre „Tiroler Wälderpfanne“.

Die Geschichte der Reutlinger Betriebswirtschaft ist eine Geschichte des ständigen Wandels. Was waren die größten Veränderungen, die Ihnen nach Ihrer Rückkehr nach acht Jahren auffielen?

Nach meinem Studium bin ich fast jedes Jahr auf den Campus gekommen, um bei den Eingangsprüfungen als Firmenvertreter mitzuwirken. Daher habe ich Veränderungen wie die sukzessiven Renovierungsmaßnahmen, die technische Ausstattung in den Hörsälen und den Ausbau des Computer-Pools über die Zeit mitbekommen. Die Gebäude 5 und 9, in denen damals die meisten Vorlesungen für uns stattgefunden haben, veränderten sich hingegen nur sehr wenig.

Die Reutlinger Betriebswirtschaft hat schon immer auf eine große Nähe zur Praxis gesetzt. Sie selbst waren lange Jahre in der Unternehmensberatung tätig und wissen daher, wovon Sie sprechen. Wie hat Ihnen das Studium in Reutlingen geholfen, in der Berufswelt fußzufassen?

Reutlingen, Heidenheim an der Brenz, Austin (Texas), Düsseldorf, Reims, Paris – alleine sechs verschiedene Locations für Studium und Praktika in vier Jahren waren ein wichtiges Mobilitätstraining. Dieses ermöglichte, zentrale Kompetenzen zu entwickeln, die in der Unternehmensberatung sehr hilfreich sind. Allen voran die Fähigkeit, sich schnell in einem neuen Umfeld mit unterschiedlichen Menschen zurechtzufinden, die Situation zu analysieren und mit klarer Perspektive und Zielsetzung ein Projekt erfolgreich abzuschließen.

Und wie hat Ihnen Ihre Tätigkeit in der Unternehmensberatung geholfen, praxisorientierte Vorlesungen und Seminare zu geben?

Die ständige Konfrontation mit neuen, teilweise äußerst komplexen Fragestellungen ermöglichte den Erwerb von tiefem Fachwissen und von methodischen Kenntnissen. Regelmäßige gezielte Fachtrainings förderten die Entwicklung zusätzlich. Diese Erfahrungen stellen eine sehr gute Grundlage für die heutigen Vorlesungen dar, bspw. durch diverse Praxisbeispiele und Fallstudien.

Vielen Dank für das Gespräch.