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16.06.2021

Smart Healthcare und Internet der Dinge

Die IABEP Expert Series über das Internet der Dinge insbesondere im medizinischen Bereich

Von Hazel Grünewald und Sven Rottner

Wie lassen sich künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IdD) nutzen, damit sich Patientinnen und Patienten bei der Behandlung wohler fühlen? Können diese Technologien Ärzte bei der Diagnostik unterstützen? Welchen Einfluss haben sie auf die Datensicherheit? Mit all diesen Fragen beschäftigte sich kürzlich die Expert Series der International Association of Business and Engineering Professionals (IABEP).

Das Internet der Dinge (IdD) ist eine Technologie, die eine Interkation zwischen Personen,  Tieren oder Dingen mit ihren virtuellen Gegenstücken ermöglicht. Mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologie befördert es die Zusammenarbeit zwischen Wirklichkeit und virtuellem Abbild. Letztendlich erschließt diese Methodik neue Forschungsfelder, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI).

In vielen Fällen ist die derzeitige IT-Struktur in Firmen allerdings nicht auf dem neuesten Stand der Produktionssysteme. Außerdem spielen die Aspekte der Datensicherheit, ethischer Überlegungen und die Akzeptanz der Mitarbeitenden eine wichtige Rolle bei der Förderung und Implementierung des Internets der Dinge in der Industrie.

Die International Association of Business and Engineering Professionals (IABEP) nahm sich dieser Thematik daher in einer Online-Veranstaltung ihrer Expert Series an. Experten aus den Vereinigten Staaten, Europa, Asien und Australien diskutierten über die Möglichkeiten und Herausforderungen, die eine Implementierung des IdD für Industrie und Medizin darstellt.

Eberhard Klotz, Christian Kammerer und Jacob Decker vom IABEP-Unternehmenspartner Festo stellten exemplarisch dar, wie das Konzept Industrie 4.0 untrennbar mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen verwoben ist. Sie führten dazu einige Beispiele auf, wo die digitale Transformation und künstliche Intelligenz (KI) bei Festo bereits verankert ist. Als die größten Herausforderungen von KI und dem Übergang zur Industrie 4.0 nannten sie die heterogene und fragmentierte Architektur, Fragen der Datensicherheit und die Notwendigkeit zum Erlenen neuer Fähigkeiten.

Prof. Dr. Natividad Martinez Madrid, Leiterin des IoT Lab (Internet of Things) an der Hochschule Reutlingen, gab Einblicke in die Anwendung des IdD im medizinischen Bereich. In diesem Zusammenhang spricht man häufig von Smart Healthcare.

Prof. Martinez Madrid demonstrierte den weitreichenden Einfluss von Smart Healthcare, der weit über eine reine Kostenersparnis hinausgeht. Tatsächlich führt Smart Healthcare zu deutlich treffenderen Diagnosen, besseren Behandlungsmöglichkeiten und einem generell günstigeren Umgang mit Erkrankungen.

Prof. Martinez Madrid stellte außerdem den Einsatz des Digitalen Zwillings in Zusammenhang mit Smart Healthcare vor. Das virtuelle Abbild der Patientinnen und Patienten hilft Ärztinnen und Ärzten dabei, die Wirkung unterschiedlicher Medikamente zu bestimmen. Diese Art der personalisierten medizinischen Behandlung ist wegweisend, da sie die Wahl der am besten geeigneten Medikation deutlich vereinfacht.

Nach den Impulsvorträgen der Expertinnen und Experten hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an der folgenden Diskussion zu beteiligen. Prof. Andreas Taschner und Prof. Hazel Grünewald von der ESB Business School freuen sich über das große Interesse an diesem Thema. Prof. Grünewald dazu: In der IABEP Expert Series möchten wir die Teilnehmenden zu aktuellen Entwicklungen, Forschung und technischem Fortschritt in gesellschaftsrelevanten Bereichen informieren. Da wir uns sehr stark auf die Praxis beziehen, ist es uns außerdem wichtig, verwandte Themen wie ethische und juristische Fragen, die Nutzbarkeit, Kostenfaktoren und Anforderungen an die Sicherheit zur Sprache zu bringen.“