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03.02.2021

Strategic Foresight

Studierende erforschen im Rahmen eines Seminars die Zukunft der Arbeitswelt

Vier Szenarien zur Zukunft der Arbeit (Team: Christian Bentz, Tom Keller, Saskia Scherer, Theresa Schropp, Ann-Catrin Wagner)

Von Professor Dr. Jan Oliver Schwarz

Durch die COVID-19 Pandemie hat die Diskussion darum, wie die Zukunft der Arbeit aussehen könnte, drastisch an Geschwindigkeit gewonnen. In einem nie dagewesen Modus haben Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Home-Office geschickt und viele Interaktion findet digital statt. Führungskräfte müssen ihre Mitarbeiter digital führen und auch neue Mitarbeiter erfahren ein digitales Onboarding. Aber wie geht es weiter? Kehren Unternehmen zum Status-quo vor der Pandemie zurück, oder wird es neue Formen der Arbeit geben und vor allem, wie können diese aussehen?

Um diese Fragestellung zu beantworten führte Prof. Dr. Jan Oliver Schwarz Studierende der Masterstudiengänge International Business Development / International Accounting, Controlling and Taxation durch die sogenannte Szenario-Planungs-Methode, die vor rund 40 Jahren vom Energieunternehmen Royal Dutch Shell entwickelt worden war, um einen Weg zu finden, mit der Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft umzugehen. Kern dieses Ansatzes ist es, nicht eine einzige mögliche Variante der Zukunft vorherzusagen, sondern gleichermaßen plausible Bilder der Zukunft zu entwickeln, die eine strategische Diskussion über die langfristige Ausrichtung einer Organisation erlauben.

In dem Projekt beschäftigten sich sechs Teams intensiv mit Trends, die die Zukunft der Arbeit beeinflussen werden und konstruierten auf dieser Grundlage jeweils vier Szenarien. Diese Szenarien wurden genutzt, um über Implikationen für Unternehmen nachzudenken.

Um die Zukunft der Arbeit zu diskutieren wählten die Studierenden einen längeren Zeithorizont von zehn Jahren, der über aktuelle Diskussionen hinausgeht. Dabei wurden diverse Fragen berücksichtigt, zum Beispiel wie etwa Künstliche Intelligenz und Robotik die Arbeit in Zukunft beeinflussen werden. Es wurden aber auch Aspekte wie Nachhaltigkeit oder Digitalisierung thematisiert.

Ein Team diskutierte die Zukunft der Arbeit vor allem in Bezug auf den Einfluss von Künstlicher Intelligenz und der Balance von Work-Life (s. Abbildung oben).

Ein anderes Team (Bruna Doepfner, Theresa Maier, Katharina Hipp, Valerie Werries, Nina Edel) baute seine Szenarien um den Einfluss von Robotern und einer 4-Tage Woche herum. Die Szenarien sind in untenstehendem Video beschrieben.

Die Szenarien und die Handlungsempfehlungen diskutierten die Studierenden mit einer Reihe Unternehmen, die Mitglied im Verein zur Förderung der internationalen Managementausbildung (V.I.M.A e.V.) an der ESB Business School sind. „Die Unternehmensvertreter waren sehr angetan von der analytischen Arbeit und Kreativität der Studierenden und konnten uns gleichermaßen spannende Einblicke in die aktuelle Diskussionen zur Zukunft der Arbeit geben“, beschreibt Prof. Schwarz den Austausch zwischen Unternehmen und Studierenden der ESB Business School.