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06.09.2021

Afrika als Zukunftsmarkt

Forschungsprojekt "Doing Business in Africa" gestartet

Prof. Dr. Philipp von Carlowitz und Simon Züfle vor einer Afrika-Karte

Von Sven Rottner und Simon Züfle

Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Subsahara-Afrika Fuß fassen? Welche Geschäftsansätze bieten sich hierzu besonders an? Welche lokalen Gegebenheiten gilt es zu beachten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt „Doing Business in Africa“ unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp von Carlowitz.

Wachsende Mittelschicht und hohes Wirtschaftswachstum

Kriege, Korruption und Krankheiten – noch immer dominieren diese drei „K“ die öffentliche Wahrnehmung Afrikas. Der Kontinent birgt allerdings auch große Chancen- und Zukunftsmärkte mit einer wachsenden Mittelschicht, einer fortschreitenden Urbanisierung, hohem Wirtschaftswachstum in zahlreichen Ländern und einer zunehmenden ökonomischen Integration im Rahmen der kontinentalen Freihandelszone. 

An diese Themenkomplexe knüpft das Mitte Juni gestartete Forschungsprojekt „Doing Business in Africa“ (DBA) an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen an. Das Projekt ist Teil des „Wirtschaftswissenschaftlichen Cluster Afrikaforschung“ und wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel durchgeführt. Finanziert wird das Projekt von den Bundesministerien für Wirtschaft bzw. Finanzen. Die Forschung soll die evidenzbasierte Politikberatung zur deutschen und europäischen Afrikapolitik stärken und afrikanische Partner einbinden.

Wissenstransfer in die Unternehmen

Das Cluster identifiziert und analysiert wichtige und aktuelle wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Fragestellungen zu Afrika. Ein wesentlicher Fokus liegt überdies auf dem Themenkomplex „Afrika als Zukunftsmarkt“, wobei insbesondere die Sichtweise von Unternehmen auf die afrikanischen Märkte untersucht wird.

In diesem Zusammenhang thematisiert das Forschungsprojekt an der ESB Business School die Aktivitäten und Erfolgsfaktoren von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den Märkten Subsahara-Afrikas. Durch eine enge Kooperation des Forschungsprojekts mit der Wirtschaft soll ein Wissenstransfer in Unternehmen hinein erfolgen.

Erfolgsfaktoren für KMU

Das Projektteam an der ESB Business School interessiert dabei zwei übergeordnete Fragestellungen. Prof. Dr. Philipp von Carlowitz, Leiter des Projekts, untersucht beispielsweise verschiedene Geschäftsmodelle: „Mit dem Projekt möchten wir herausfinden, welche Geschäftsmodelle sich besonders gut für die afrikanischen Rahmenbedingungen eignen und wie KMUs erfolgreich in den afrikanischen Markt eintreten können.“ Simon Züfle, akademischer Mitarbeiter an der ESB Business School, ergänzt: „Unser Ansatz zielt auf die Identifikation von operativen Erfolgsfaktoren im Geschäft in Subsahara- Afrika-Märkten ab, insbesondere von KMU. Darauf aufbauend ist das finale Ziel, entsprechende Go-to-Market-Ansätze für KMU in Afrika zu entwickeln.“

Das Projekt läuft in der ersten Phase bis Ende 2022. Bei Fragen steht Simon Züfle zur Verfügung.