Hochschule Reutlingen

Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0

Mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums haben die Hochschulen Aalen, Reutlingen und Esslingen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Stiftung die Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0 im Jahr 2016 gegründet.

Mit finanzieller Unterstützung des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums haben die Hochschulen Aalen, Reutlingen und Esslingen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Stiftung die Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0 gegründet. 

Vor dem Hintergrund der Innovations- und Digitalisierungsschere zwischen Großbetrieben auf der einen Seite und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf der anderen Seite, ist das Ziel der gemeinsamen Transferplattform, insbesondere den KMUs in Baden-Württemberg die Chancen der so genannten „Industrie 4.0“-Technologien aufzuzeigen und den Einstieg in umsetzbare Projekte zu ebnen. 

Konkret verstanden wird hierunter insbesondere die digitale Vernetzung von Maschinen und Anlagen mit Edge Cloud und Cloud-Technologie, mit der eine intelligente selbstorganisierte Produktion möglich wird. Hierbei werden Schwerpunkte auf die Themenstellungen Sensorik und Aktuatorik, Smart Factory Data und Simulation, Systemkompetenz in der Industrie 4.0, Mensch-Maschine- Interaktion, Big Data, Data Mining und Datensicherheit sowie digitale Geschäftsmodelle und Nutzenpotenztiale der Industrie 4.0 gelegt.

Künstliche Intelligenz als Transferschwerpunkt der Zukunft

Neben einer guten Vernetzung ist es wichtig, die TPBW-Aktivitäten konsequent an den zukünftigen Bedürfnissen des Markts auszurichten. Deshalb liegt einer der Schwerpunkte in der Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) zur Weiterentwicklung der Produkte mittelständischer Unternehmen. Durch diese Erweiterung des Spektrums der TPBW partizipiert nicht nur die Industrie in erheblichem Maße, sondern auch die Hochschulen und die berufsbildungsnahen Einrichtungen – hier werden die zukünftigen Fachkräfte und Entwickler -Generationen ausgebildet, die unsere Wirtschaft dringend benötigt.

 

Durch die Bündelung der jeweiligen Fachkompetenzen der drei verschiedenen Hochschulen sowie der Transferexpertise der Steinbeis-Organisation sollen innovative Ansätze und Lösungen zur Sicherstellung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit regionaler KMU in deren Praxis transferiert werden. 

Die Einrichtung von Industrie 4.0-Laboren zu Demonstrationszwecken soll den Unternehmen die Möglichkeiten aufzeigen und eine Ausgangsbasis für die gemeinsame Erstellung von Pflichtenheften bilden. 

Neben den mit der mittelständischen Industrie gut vernetzten Hochschulen steht der Transferplattform das gesamte Steinbeis-Netzwerk mit seinen mehr als 6.000 Experten in rund 1.100 Steinbeis-Unternehmen zur Verfügung. Die TPBW arbeitet eng mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Wirtschaftsförderern der Region zusammen und ist Partner in zahlreichen Forschungsinitiativen. So wird Wissen und Umsetzung gebündelt und erhöht signifikant den Wert für den Mittelstand. 

Die  Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0 ist unter anderem einer der Partner im Projekt accelerate KI, in dem die Hemmnisse von KMUs beim Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz durch die Erforschung und Entwicklung einer servicebasierten und plattformunabhängigen KI-Konfigurationsunterstützung adressiert werden. Durch das Vorhaben soll die Anwendbarkeit von KI-Algorithmen signifikant erhöht und damit die Hemmschwelle und Entwicklungszeit beim Einsatz von KI in KMUs gesenkt werden. 

Dank der hochmodernen Infrastruktur und dem Zugang zu neuen Technologien und Methoden bietet das Werk150 den KMUs einen lebendigen Wissenstransfer im Rahmen von gemeinsamen Projekten. Für uns als Firma ist die Zusammenarbeit mit dem Werk150 in Reutlingen ein großer Gewinn, weil wir so in der Lage sind, industrielle Prozesse realistisch nachzubilden und in dem Umfeld in Reutlingen diese Prozesse sehr eng am Kunden umsetzen können.

Dr. Johannes Wendeberg
Geschäftsführer Telocate GmbH

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